15.08.2014 |
Die 34-Jährige beschreibt sich selbst als sehr offen. Die Schauspielerin verkörpert seit 2010 die Kommissarin Sarah Brandt im Kieler "Tatort". In der Rolle überzeugt sie mit ihrer Unberechenbarkeit, doch privat kann sich Sibel Kekilli nicht mit ihrer Figur identifizieren.
Dem Magazin "Emotion" erzählt sie jetzt: "Privat bin ich sehr durchschaubar - wie ein offenes Buch." Diese Offenheit kann aber auch zu Problemen führen. "Man kann es auch naiv nennen, weil ich dann wirklich fast alles für denjenigen mache", so Kekilli weiter. Die wichtigsten Karrierestationen der gebürtigen Heilbronnerin zeigt die
Bildergalerie.
"Männer drehen einen Film nach dem anderen"
Im Interview mit der "F.A.S." verrät die "
Game of Thrones"-Darstellerin (
Shae), warum sie mit sich und den Rollen, die sie angeboten bekommt, so hart ins Gericht geht. Als Frau drehe sie nicht am laufenden Band Filme. "Ich hatte auch in den vergangenen zehn Jahren Durststrecken. [...] Ich hatte Angebote, aber die waren nicht das Richtige für mich", sagt Kekilli.
Natürlich sei es beruhigend, wenn man in guten und vor allem gut bezahlten Filmen spielen kann, doch als Schauspielerin könne man sich dessen nie sicher sein. "Männer drehen einen Film nach dem anderen, Frauen nicht so sehr", beschreibt sie die Branche.