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72. Golden Globe Awards: Die Gewinner

Abräumer der 72. Golden Globe Awards: "Boyhood" mit Patricia Arquette, Lorelei Linklater, Richard Linklater, Elar Coltrane und Ethan Hawke

12.01.2015 | 00:00

Die Award-Saison ist offiziell eingeläutet: Am Sonntagabend, 11. Januar 2015, wurden im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles die 72. Annual Golden Globe Awards verliehen. Die Verleihung moderierten zum dritten Mal die beiden Schauspielerinnen und Komikerinnen Tina Fey ("Muppets Most Wanted") und Amy Poehler – wahrscheinlich leider auch zum letzten Mal, wie Fey kürzlich in einem Interview erklärte.

Tina Fey und Amy Poehler moderierten die 72. Golden Globes

Doch das tat dem Abend keinen Abbruch, die beiden Moderatorinnen führten gewohnt lustig und charmant durch die Veranstaltung. So witzelten sie bei der Verleihung des "Cecil B DeMille"-Awards beispielsweise über George Clooney ("Gravity"). Nach einer langen Ansprache über seine Frau Amal Alamuddin und ihren überaus bedeutenden Job als Anwältin für Menschenrechte, erklärten die beiden Moderatorinnen trocken: "Und heute Abend erhält ihr Ehemann den Award für sein Lebenswerk."

Clooney nahm diesen Seitenhieb lässig und mit Humor entgegen. In seiner Rede bedankte er sich dann auch bei Alamuddin mit den Worten: "Ich bin stolz, dein Ehemann zu sein."

Abräumer des Abends

Der große Gewinner des Abends war Richard Linklater ("Before Midnight"): Sein Film "Boyhood" wurde mit insgesamt drei Golden Globe Awards ausgezeichnet: Als bester Film (Kategorie "Drama"), Linklater für die beste Regie und Patricia Arquette als beste Nebendarstellerin (Kategorie "Drama"). Der Preis für den besten Film in der Kategorie "Musical/Komödie" ging an Wes Andersons "Grand Budapest Hotel" und "Drachenzähmen leicht gemacht 2" ist der beste Animationsfilm.

Wie zu erwarten gewann Eddie Redmayne für seine herausragende Leistung als Steven Hawking in dem Biopic "Die Entdeckung der Unendlichkeit" den Golden Globe als bester Hauptdarsteller (Kategorie "Drama").

In der Kategorie "Komödie/Musical" konnte Michael Keaton den Award als bester Hauptdarsteller abräumen. In der Komödie "Birdman" verkörpert Keaton einen alternden Superhelden-Darsteller, der versucht, ein Broadway-Stück auf die Beine zu stellen. Die Autoren des Films, Alejandro Gonzalez Inarritu, Nicolas Giacobone, Alexander Dinelaris und Armando Bo, freuten sich zudem über einen Golden Globe für das beste Drehbuch.

Julianne Moore gewann den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin für "Still Alice".

Ein Traum in hellblau

Die Schauspielerin des Abend war hingegen Amy Adams ("Man of Steel"): nicht nur, dass sie für ihre Rolle in "Big Eyes" als beste Schauspielerin in einer Komödie ausgezeichnet wurde, auf dem roten Teppich zog sie auch mit ihrem Kleid – einem himmelblauen Traum aus Seide – alle Blicke auf sich.

Ebenfalls atemberaubend schön anzuschauen war gestern die Julianne Moore (Bild links), die den Award als beste Schauspielerin in der Kategorie "Drama" für "Still Alice" erhielt. Moore ("Carrie"), die in beiden Kategorien nominiert war, konnte so zumindest einen Award mit nach Hause nehmen.

Überraschung und "Wiederholungstäter"

In der Rubrik "Fernsehen" gab es eine kleine Überraschung: Die Dramaserie "True Detective", die im Vorfeld als großer Favorit galt, gewann leider keinen Award. Sie musste sich gegen die Serie "Fargo" geschlagen geben, die als beste Miniserie und Billy Bob Thornton als bester Schauspieler ausgezeichnet wurde.

Der Award in der Kategorie "Beste Schauspielerin in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm" ging an Maggie Gyllenhall für ihre Rolle in "The Honorable Woman". So war zumindest ein Familienmitglied bei den Golden Globes erfolgreich – ihr Bruder Jake, der als bester Schauspieler (Kategorie "Drama") nominiert war, ging leider leer aus.

Bester Schauspieler in einer Dramaserie: Kevin Spacey

Der Golden Globe für die beste Dramaserie ging an "The Affair", als beste Comedyserie wurde "Transparent" ausgezeichnet. Jeffrey Tambor ("Hangover 3") gewann zudem für seine Leistung überzeugende Darstellung in "Transparent" den Award als bester Hauptdarsteller.

Kevin Spacey konnte dagegen für seine Rolle als rücksichtloser Politiker in "House of Cards" zum zweiten Mal in Folge den goldenen Globus als bester Schauspieler in einer Dramaserie abräumen.

Beste Schauspielerin in der gleichen Kategorie wurde Ruth Wilson für ihre Rolle in "The Affair" mit einem Golden Globe bedacht. Der Preis für die beste Schauspielerin in einer Comedyserie ging an Gina Rodriguez für ihre Rolle in "Jane the Virgin".

Als "Beste Nebendarstellerin in einer Dramaserie" wurde die Britin Joanne Frogatt ausgezeichnet. Sie spielt das Hausmädchen Anna in "Downton Abbey". Auch Matt Bomer konnte einen Golden Globe als "Bester Nebendarsteller" mit nach Hause nehmen. Er wurde für seine Rolle in dem Aids-Drama "The Normal Heart" geehrt.

Golden Globes 2015 in Bildern

Golden Globes 2015 in Bildern

Die wichtigsten Gewinner auf einen Blick

Bester Nebendarsteller
J.K. Simmons, "Whiplash"

Beste Nebendarstellerin Serie oder Miniserie
Joanne Froggatt, "Downton Abbey"

Beste TV-Miniserie/-Film
"Fargo"

Bester Schauspieler TV-Miniserie/-Film
Billy Bob Thornton, "Fargo"

Beste Schauspielerin Comedy - Serie
Gina Rodriguez, "Jane the Virgin"

Beste TV-Serie Comedy
"Transparent"

Beste Filmmusik
Jóhann Jóhannsson, "Die Entdeckung der Unendlichkeit"

Bester Filmsong
John Legend and Common, "Glory" - "Selma"

Bester Nebendarsteller TV-Serie oder Miniserie
Matt Bomer, "The Normal Heart"

Beste Schauspielerin Comedy oder Musical - Film
Amy Adams, "Big Eyes"

Bester Animationsfilm
"Drachenzähmen leicht gemacht 2"

Beste Nebendarstellerin - Film
Patricia Arquette, "Boyhood"

Bestes Drehbuch - Film
Alejandro González Iñárritu, Nicolás Giacobone, Alexander Dinelaris and Armando Bo, "Birdman (oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)"

Bester Schauspieler Comedy - Serie
Jeffrey Tambor, "Transparent"

Bester fremdsprachiger Film
Leviathan (Russland)

Beste Schauspielerin TV-Miniserie/-Film
Maggie Gyllenhaal, "The Honorable Woman"

Beste TV-Serie Drama
"The Affair"

Bester Schauspieler Drama - TV-Serie
Kevin Spacey, "House of Cards"

Bester Regisseur - Film
Richard Linklater, "Boyhood"

Beste Schauspielerin Drama - TV-Serie
Ruth Wilson, "The Affair"

Bester Schauspieler Comedy oder Musical
Michael Keaton," Birdman (oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)"

Bester Film Comedy
"The Grand Budapest Hotel"

Beste Schauspielerin Drama - Film
Julianne Moore, "Still Alice"

Bester Schauspieler Drama - Film
Eddie Redmayne, "Die Entdeckung der Unendlichkeit"

Bester Film Drama
"Boyhood"

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