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Wagner, Der Ring des Nibelungen

2016 übertrug Sky live von den Bayreuther Festspielen „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner. Nun sendet Sky Arts HD wieder die vollständige Aufzeichnung der Tetralogie. Frank Castorfs Inszenierung polarisierte wie schon lange keine andere Bayreuther „Ring“-Produktion. Die musikalische Leitung hat Marek Janowski, einer der führenden Wagner-Dirigenten unserer Zeit.

„Der Ring des Nibelungen“ ist einer der umfangreichsten Werke der Operngeschichte. Die Aufführung aller vier Teile – „Das Rheingold“, „Die Walküre“, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ – dauert rund 16 Stunden. Die Dramentexte schrieb Wagner selbst, wie für alle seine Opern, nachdem er sich eingehend mit Sagen des deutschen Altertums und der altgermanischen Mythologie befasst hatte. Insgesamt nahm die Arbeit an dem gewaltigen Werk über 30 Jahre in Anspruch. Zur ersten vollständigen Aufführung kam es bei den ersten Bayreuther Festspielen 1876.

Im Mittelpunkt der vielschichtigen Handlung stehen Götter und Menschen, die an skrupellosen Intrigen, an Betrug und Selbstbetrug, letztlich an ihrer grenzenlosen Gier nach Macht und Reichtum zugrunde gehen. Ein Thema von dauerhafter Aktualität, das zu immer neuen Interpretationen und szenischen Umsetzungen herausfordert.

Diese Bayreuther „Ring“-Produktion ging 2016 im vierten Jahr über die Bühne. Frank Castorfs Inszenierung polarisiert und hat von Anfang scharfe Kontroversen ausgelöst. Für den Intendanten der Berliner Volksbühne stellt das Erdöl das Rheingold unserer Zeit dar.

Die Handlung des ersten Teils der Tetralogie – „Das Rheingold“ – verlegt er deshalb an eine Tankstelle an der Route 66. „Die Walküre“ lässt er ist er in der aserbaidschanischen Stadt Baku spielen, wegen deren Ölvorkommen die Bolschewisten Aserbaidschan 1920 besetzten. Schauplätze des „Siegfried“ sind eine Art sozialistisches Pendant zum Mount Rushmore und der Berliner Alexanderplatz. Die Handlung der „Götterdämmerung“ verortet Castorf in der DDR und schließlich an der New Yorker Börse.

Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Marek Janowski, dessen Wagner-Interpretationen in Fachkreisen höchstes Renommee genießen. Seine vor wenigen Jahren erschienenen Live-Einspielungen aller Wagner-Opern mit dem Rundfunksinfonieorchester Berlin erregte international großes Aufsehen.

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