Neue Sky Original Doku "Mein Mann, mein Mörder – Wegsehen tötet"
- Der Trailer zur Original Doku "Mein Mann, mein Mörder" - ab 19.11. auf Sky
2. Oktober 2026
Als die 63-jährige Saskia S. 2013 in ihrer Wohnung in Prien am Chiemsee durch 14 Messerstiche getötet wird, scheint die Tat zunächst ein tragischer Einzelfall zu sein. Der Täter ist ihr Partner, ein unscheinbarer, freundlicher Mann. Doch als ihr Cousin Burchard Dabinnus beginnt, dessen Vergangenheit zu recherchieren, stößt er auf eine erschreckende Geschichte: Schon Jahrzehnte zuvor hatte Winfried Frauen misshandelt, bedroht und vergewaltigt. Eine seiner früheren Partnerinnen hatte er sogar ermordet. Warum war er noch auf freiem Fuß?
Die Sky Original Dokumentation "Mein Mann, mein Mörder - Wegsehen tötet" rekonstruiert einen außergewöhnlichen True-Crime-Fall, stellt dabei aber nicht den Täter, sondern die Frauen in den Mittelpunkt - und ihre verzweifelten Versuche, sich aus der Gewalt zu befreien. Erstmals sprechen auch Winfrieds erste Ehefrau Marja-Leena und seine Tochter Tuija öffentlich über ihre Erfahrungen. "Mein Mann, mein Mörder - Wegsehen tötet" startet am 19. November auf Sky.
Der Trailer zur Original Doku "Mein Mann, mein Mörder" - ab 19.11. auf Sky2. Oktober 2026
Als die 63-jährige Saskia S. 2013 in ihrer Wohnung in Prien am Chiemsee durch 14 Messerstiche getötet wird, scheint die Tat zunächst ein tragischer Einzelfall zu sein. Der Täter ist ihr Partner, ein unscheinbarer, freundlicher Mann. Doch als ihr Cousin Burchard Dabinnus beginnt, dessen Vergangenheit zu recherchieren, stößt er auf eine erschreckende Geschichte: Schon Jahrzehnte zuvor hatte Winfried Frauen misshandelt, bedroht und vergewaltigt. Eine seiner früheren Partnerinnen hatte er sogar ermordet. Warum war er noch auf freiem Fuß?
Die Sky Original Dokumentation "Mein Mann, mein Mörder - Wegsehen tötet" rekonstruiert einen außergewöhnlichen True-Crime-Fall, stellt dabei aber nicht den Täter, sondern die Frauen in den Mittelpunkt - und ihre verzweifelten Versuche, sich aus der Gewalt zu befreien. Erstmals sprechen auch Winfrieds erste Ehefrau Marja-Leena und seine Tochter Tuija öffentlich über ihre Erfahrungen. "Mein Mann, mein Mörder - Wegsehen tötet" startet am 19. November auf Sky.
Über "Mein Mann, mein Mörder - Wegsehen tötet"
Marja-Leenas Geschichte führt zurück bis Ende der 1960er-Jahre nach Paderborn - und an den Anfang eines Musters, das sich in den folgenden Jahrzehnten auf erschreckend ähnliche Weise wiederholen wird. Winfried erscheint zunächst als liebevoller, zugewandter Partner, doch irgendwann zeigt er ein anderes Gesicht: Aus Nähe wird Kontrolle, aus Liebe Angst. Marja-Leena erlebt massive Gewalt und flieht schließlich mit der gemeinsamen Tochter zu ihrer Familie nach Finnland – doch selbst dort verfolgt Winfried sie weiter.
Wenige Jahre später wiederholt sich die Dynamik mit Marion. Auch sie gerät immer tiefer in eine Beziehung, die von Kontrolle und Gewalt bestimmt wird. Sie wird geschlagen, vergewaltigt und gefangen gehalten. Anfang der 1980er-Jahre verliebt sich Konstantina in Wien in Winfried. Wieder beginnt eine Beziehung voller Nähe und Zuneigung – und wieder kippt sie. Winfried isoliert und kontrolliert sie, die Gewalt eskaliert. Konstantina sucht Hilfe, erstattet mehrfach Anzeige und warnt vor ihm. Doch die Gefahr wird nicht gestoppt. 1984 erschießt Winfried die 31-Jährige auf offener Straße vor den Augen ihres elfjährigen Sohnes.
Fast dreißig Jahre später tötet er Saskia.
Winfrieds erste Frau Marja-Leena konnte mit ihrer Tochter fliehen.Wie konnte es so weit kommen?
Vier Frauen, vier Jahrzehnte – und immer wieder Warnzeichen, die nicht ernst genug genommen werden. Gerichtsakten, persönliche Dokumente und Aussagen von ZeitzeugInnen offenbaren Stück für Stück das Bild eines jahrzehntelangen Systemversagens. Warum konnte ein Mann, dessen Gewalt immer wieder aktenkundig wurde, über Jahrzehnte erneut Frauen bedrohen und misshandeln? Welche Rolle spielten Justiz, Psychiatrie und gesellschaftliche Vorstellungen von Ehe und Partnerschaft?
Doch der Fall führt nicht nur in die Vergangenheit. Der Film erscheint in einer Zeit, in der Femizide und Gewalt gegen Frauen fast täglich die Schlagzeilen machen und die registrierten Fälle häuslicher Gewalt steigen.
"Mein Mann, mein Mörder - Wegsehen tötet" blickt hinter diese Schlagzeilen und tief in die Gefühlswelt der Frauen, die solche Gewalt erleben: Wie wird aus Liebe Kontrolle, aus Vertrauen Angst? Warum ist es so schwer, sich aus einer gewalttätigen Beziehung zu lösen? Und was geschieht, wenn Frauen um Hilfe bitten – aber nicht gehört werden?
So wird die Rekonstruktion eines außergewöhnlichen Kriminalfalls zum Brennglas für eine Form von Gewalt, die bis heute fortbesteht.
Regie führt Grimme-Preisträgerin Lena Leonhardt ("Hundesoldaten"). "Mein Mann, mein Mörder - Wegsehen tötet" ist eine Produktion von JANUS Productions für Sky Deutschland.
Winfrieds erste Frau Marja-Leena konnte mit ihrer Tochter fliehen.Wie konnte es so weit kommen?
Vier Frauen, vier Jahrzehnte – und immer wieder Warnzeichen, die nicht ernst genug genommen werden. Gerichtsakten, persönliche Dokumente und Aussagen von ZeitzeugInnen offenbaren Stück für Stück das Bild eines jahrzehntelangen Systemversagens. Warum konnte ein Mann, dessen Gewalt immer wieder aktenkundig wurde, über Jahrzehnte erneut Frauen bedrohen und misshandeln? Welche Rolle spielten Justiz, Psychiatrie und gesellschaftliche Vorstellungen von Ehe und Partnerschaft?
Doch der Fall führt nicht nur in die Vergangenheit. Der Film erscheint in einer Zeit, in der Femizide und Gewalt gegen Frauen fast täglich die Schlagzeilen machen und die registrierten Fälle häuslicher Gewalt steigen.
"Mein Mann, mein Mörder - Wegsehen tötet" blickt hinter diese Schlagzeilen und tief in die Gefühlswelt der Frauen, die solche Gewalt erleben: Wie wird aus Liebe Kontrolle, aus Vertrauen Angst? Warum ist es so schwer, sich aus einer gewalttätigen Beziehung zu lösen? Und was geschieht, wenn Frauen um Hilfe bitten – aber nicht gehört werden?
So wird die Rekonstruktion eines außergewöhnlichen Kriminalfalls zum Brennglas für eine Form von Gewalt, die bis heute fortbesteht.
Regie führt Grimme-Preisträgerin Lena Leonhardt ("Hundesoldaten"). "Mein Mann, mein Mörder - Wegsehen tötet" ist eine Produktion von JANUS Productions für Sky Deutschland.
Ein erschreckend gegenwärtiges Thema
"Was mich bei der Arbeit an diesem Film am meisten erschüttert hat: Dieser Fall führt bis in die 60er-Jahre zurück - und fühlt sich trotzdem erschreckend gegenwärtig an", erklärt Regisseurin Lena Leonahrdt. "Denn obwohl in den vergangenen Jahrzehnten Gesetze reformiert und Schutzangebote ausgebaut wurden, steigen die Zahlen von Fällen häuslicher Gewalt, und Femizide sind beinahe täglich Teil unserer Nachrichten."
"Die Frauen in diesem Film haben mich zutiefst berührt und beeindruckt. Ihnen eine Stimme zu geben und damit – stellvertretend für so viele Betroffene – Gehör zu verschaffen, war für mich der Hauptantrieb, diesen Film zu machen. Wie wird aus Liebe Kontrolle, aus Nähe Besitzdenken und schließlich Gewalt? Warum ist es für Betroffene so schwer, sich daraus zu befreien – und warum gelingt es uns als Gesellschaft noch immer nicht, sie ausreichend zu schützen? Denn solange wir diese Geschichten als Einzelfälle betrachten, übersehen wir das Muster, das sie miteinander verbindet."
"Dieser Fall eines Seriengewalttäters ist so erschreckend wie unglaublich", so Kamila Schmid, Director Sky Original Non-Scripted Productions Sky Deutschland. " Über Jahrzehnte wurden die Gewalttaten von Winfried an Frauen nicht erkannt und angemessen verfolgt. Mit unserer Sky Original Dokumentation 'Mein Mann, mein Mörder – Wegsehen tötet' geben wir erstmals den Betroffenen und ihren Angehörigen ausführliche Stimmen. Damit wollen wir auch den Blick auf ein gesellschaftliches Problem richten, das nicht länger übersehen werden darf."
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