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Oscars® 2020 - Die Gewinner

Regisseur Bong Joon-ho durfte gleich vier Mal auf die Bühne für "Parasite".

10.02.2020

Zum 92. Mal wurden die Oscars® vergeben, wie vergangenes Jahr setzte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences auf eine Verleihung ohne Gastgeber. Die großen Überraschungen blieben aus, Rebel Wilson und James Corden brachten "Cats" auch ohne Nominierung auf die Bühne und die südkoreanische Tragikomödie "Parasite" räumte ab.

Die Preisträger: Joaquin Phoenix, Renée Zellweger und Brad Pitt (v.l.n.r.)

Es regnete am Oscar®-Abend auch in Hollywood, doch das sollte die Veranstaltung nicht stören. Mit einem Dach über dem roten Teppich ausgestattet, zeigten sich die Filmemacher gut gelaunt und freuten sich auf den wichtigen Abend. Schauspieler Brad Pitt schien sich eher darüber zu freuen, dass die Award-Saison nun endlich ein Ende findet und man sich wieder darauf konzentrieren kann, Filme zu machen und nicht sie zu feiern.

Die Mode auf dem roten Teppich blieb eher schlicht und in gedeckten Farben. Dennoch zeigten sich einige Schauspielerinnen auch in großen Roben und funkelnden Kleidern. Ohne Gastgeber begannen auch dieses Jahr die Oscars® mit einer musikalischen Nummer. Sängerin Janelle Monáe animierte die Hollywoodstars sogar zum Mitsingen.

Schließlich betraten Steve Martin und Chris Rock die Bühne – beide waren bereits Gastgeber der Oscars® – und wunderten sich, warum es keine Oscar®-Moderatoren mehr gibt. "Es liegt wohl an Twitter und dass jeder irgendwann einmal einen peinlichen Tweet abgesetzt hat", meinte Rock in Bezug auf Schauspieler Kevin Hart, der vergangenes Jahr aufgrund eines alten unangenehmen Tweets als Oscar-Moderator zurücktrat. Ihre Laudatio beendeten die beiden mit den Worten: "Wir haben ein gute Zeit, heute nicht die Gastgeber des Abends zu sein."

Keine Überraschungen und ein Siegeszug

Dann begann auch schon die Vergabe der Goldjungen und nicht überraschend räumte auch hier Brad Pitt für "Once Upon a Time … in Hollywood" den Oscar als "Bester Nebendarsteller" ab und feierte die Stuntleute, die den Hollywoodstars doch das Leben so viel leichter machen. 

Auch die Awards an Laura Dern als "Beste Nebendarstellerin", Renée Zellweger als "Beste Hauptdarstellerin" und Joaquin Phoenix als "Bester Hauptdarsteller" waren wenig überraschend.

Mit der Vergabe des Oscars® für das "Beste Drehbuch" begann dann schließlich der Siegeszug für die südkoreanische Tragikomödie "Parasite". Regisseur Bong Joon-ho durfte an diesen Abend gleich vier Mal auf die Bühne und holte sich die begehrte Trophäe neben dem "Besten Drehbuch" auch für den "Besten Internationalen Film", den "Besten Regisseur" und den "Besten Film".

Völlig überwältigt erklärte der 50-Jährige, als er den Oscar® als "Bester Regisseur" in Händen hielt: "Und ich war mir sicher, dass ich nach der Vergabe für den 'Besten Internationalen Film' mich zurücklehnen und entspannen könnte." Überglücklich sich in der Reihe der Hollywoodregisseure wie Martin Scorsese, Sam Mendes, Todd Phillips und Quentin Tarantino zu befinden, hätte Bong Joon-ho seinen Oscar® am liebsten geteilt und in fünf Stücke geschnitten.

James Corden und Rebel Wilson als Katzen

Eminem und Cats

Für die musikalische Unterhaltung sorgten nicht nur die nominierten Songs, auch Rapper Eminem gab seinen oscar®-prämierten Hit "Lose Yourself" aus dem Film "8 Mile" von 2003 zum Besten. Das Oscar®-Publikum feierte die energiegeladene Performance so richtig. Mit Eminems Auftritt sollte unter anderem auf die Bedeutung von Musik in Filmen hingewiesen werden.

Grammy®-Gewinnerin Billie Eilish untermalte mit einem gefühlvollen Cover von "Yesterday" das alljährliche Gedenken an verstorbene Filmschaffende.

Für die wohl lustigste Nummer sorgten James Corden und Rebel Wilson, die den Oscar® für die besten visuellen Effekte präsentierten. Die beiden Schauspieler tauchten in Katzenkostümen auf und erklärten, dass gerade sie als Cast-Mitglieder von "Cats" wüssten, wie wichtig gute Spezialeffekte im Film wären – Cordens Sorge zuvor, dass der Gag nicht ankommen würde, war unbegründet, wie das Gelächter des Publikums belegte.

Fitness-Ikone Jane Fonda vergab schließlich den Oscar® für den "Besten Film" an "Parasite" und so "musste" Bong Joon-ho zum vierten Mal auf die Bühne. Cast und Crew konnten ihr Glück kaum fassen. Damit wurde "Parasite" mit vier Oscars® zum Sieger des Abends, gefolgt von "1917" mit drei Awards, "Once Upon a Time... in Hollywood", "Joker" und "Le Mans 66: Gegen jede Chance" mit jeweils zwei Trophäen. Den Abend beendete Fonda schließlich mit einem ganz einfachen "Gute Nacht und danke fürs Zusehen".

Bildergalerie

Bildergalerie

Oscars® 2020: Gewinner und Nominierte auf einen Blick

Bester Film:
"Le Mans 66: Gegen jede Chance"
"The Irishman"
"Jojo Rabbit"
"Joker"
"Little Women"
"Marriage Story"
"1917"
"Once Upon a Time in... Hollywood"'
Gewinner: "Parasite"

Bester Hauptdarsteller:
Antonio Banderas - "Leid und Herrlichkeit"
Leonardo DiCaprio - "Once Upon a Time... in Hollywood"
Adam Driver - "Marriage Story"
Gewinner: Joaquin Phoenix - "Joker"
Jonathan Pryce - "The Two Popes"

Beste Hauptdarstellerin:
Cynthia Erivo - "Harriet"
Scarlett Johansson - "Marriage Story"
Saoirse Ronan - "Little Women"
Charlize Theron - "Bombshell"
Gewinner: Renée Zellweger - "Judy"

Bester Nebendarsteller:
Tom Hanks - "A Beautiful Day in the Neighborhood"
Anthony Hopkins - "The Two Popes"
Al Pacino - "The Irishman"
Joe Pesci - "The Irishman"
Gewinner: Brad Pitt - "Once Upon a Time in... Hollywood"

Beste Nebendarstellerin:
Kathy Bates - "Richard Jewell"
Gewinner: Laura Dern - "Marriage Story"
Scarlett Johansson - "Jojo Rabbit"
Florence Pugh - "Little Women"
Margot Robbie - "Bombshell"

Beste Regie:
Martin Scorsese - "The Irishman"
Todd Phillips - "Joker"
Sam Mendes - "1917"
Quentin Tarantino - "Once Upon a Time in... Hollywood"
Gewinner: Bong Joon-ho - "Parasite"

Bestes Drehbuch:
"Knives Out" - Rian Johnson
"Marriage Story" - Noah Baumbach
"1917" - Sam Mendes, Krysty Wilson-Cairns
"Once Upon a Time in... Hollywood" - Quentin Tarantino
Gewinner: "Parasite" - Bon Joon Ho, Han Jin Won

Bestes adaptiertes Drehbuch:
"The Irishman" - Steven Zaillian
Gewinner: "Jojo Rabbit" - Taika Waititi
"Joker" - Todd Phillips, Scott Silver
"Little Women" - Greta Gerwig
"The Two Popes" - Anthony McCarten

Bester fremdsprachiger Film:
"Corpus Christi" - Polen
"Honeyland" - Nordmazedonien
"Lés Miserables" - Frankreich
"Leid und Herrlichkeit" - Spanien
Gewinner: "Parasite" - Südkorea

Bester Animationsfilm:
"Drachenzähmen leicht gemacht 3 - Die geheime Welt"
"I Lost My Body"
"Klaus"
"Missing Link"
Gewinner: "Toy Story 4"

Bester Dokumentarfilm:
Gewinner: "American Factory"
"The Cave"
"The Edge of Democracy"
"For Sama"
"Honeyland"

Bester Dokumentar-Kurzfilm:
"In the Absence"
Gewinner: "Learning to Skateboard in a Warzone (If You're a Girl)"
"Live Overtakes Me"
"St. Louis Superman"
"Walk Run Cha-Cha"

Beste Kamera:
"The Irishman" - Rodrigo Prieto
"Joker" - Lawrence Sher
"The Lighthouse" - Jarin Blaschke
Gewinner: "1917" - Roger Deakins
"Once Upon a Time in... Hollywood" - Robert Richardson

Bestes Kostüm:
"The Irishman" - Sandy Powell und Christopher Peterson
"Jojo Rabbit" - Mayes C. Rubeo
"Joker" - Mark Bridges
Gewinner: "Little Women" - Jaqueline Durran
"Once Upon a Time in... Hollywood" - Arianne Phillips

Bestes Make-Up und Hairstyling:
Gewinner: "Bombshell" - Kazu Hiro, Anne Morgan and Vivian Baker
"Joker" - Nicki Ledermann und Kay Georgiou
"Judy" - Jeremy Woodhead
"Maleficent: Mächte der Finsternis" - Paul Gooch, Arjen Tuiten und David White
"1917" - Naomi Donne, Tristan Versluis und Rebecca Cole

Beste Filmmusik:
Gewinner: "Joker" - Hildur Guðnadóttir
"Little Women" - Alexandre Desplat
"Marriage Story" - Randy Newman
"1917" - Thomas Newman
"Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" - John Williams

Bester Filmsong:
"I Can't Let You Throw Yourself Away" aus "Toy Story 4" - Randy Newman
Gewinner: "(I'm Gonna) Love Me Again" aus "Rocketman" - Elton John, Bernie Taupin
"I'm Standing With You" aus "Breakthrough" - Dianne Warren
"Into The Unknown" aus "Die Eiskönigin 2" - Kristen Anderson-Lopez, Robert Lopez
"Stand Up" aus "Harriet" - Joshua Brian Campbell, Cynthia Erivo

Beste visuelle Effekte:
"Avengers: Endgame" - Dan DeLeeuw, Russell Earl, Matt Aitken, Dan Sudick
"The Irishman" - Pablo Helman, Leandro Estebecorena, Nelson Sepulveda-Fauser, Stephane Grabli
"The Lion King" - Robert Legato, Adam Valdez, Andrew R. Jones, Elliot Newman
Gewinner: "1917" - Guillaume Rocheron, Greg Butler, Dominic Tuohy
"Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" - Roger Guyett, Neal Scanlan, Patrick Tubach, Dominik Tuohy

Bestes Szenenbild:
"The Irishman" - Bob Shaw, Regina Graves
"Jojo Rabbit" - Ra Vincent, Nora Sopková
"1917" - Dennis Gassner, Lee Sandales
Gewinner: "Once Upon a Time in... Hollywood" - Barbara Ling, Nancy Haigh
"Parasite" - Lee Ha Jun, Cho Won Woo

Bester Tonschnitt:
Gewinner: "Le Mans 66: Gegen jede Chance" - Donald Sylvester
"Joker" - Alan Robert Murray
"1917" - Oliver Tarney, Rachael Tate
"Once Upon a Time in... Hollywood" - Wylie Stateman
"Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" - Matthew Wood, David Acord

Bester Ton:
"Ad Astra" - Gary Rydstorm, Tom Johnson, Mark Ulano
"Le Mans 66: Gegen jede Chance" - Paul Massey, David Giammarco, Steven A. Morrow
"Joker" - Tom Ozanich, Dean Zupancic, Tod Maitland
Gewinner: "1917" Mark Taylor, Stuart Wilson
"Once Upon a Time in... Hollywood" - Michael Minkler, Christian P. Minkler, Mark Ulano

Bester Schnitt:
Gewinner: "Le Mans 66: Gegen jede Chance" - Michael McCusker, Andrew Buckland
"The Irishman" - Thelma Schoonmaker
"Jojo Rabbit" - Tom Eagles
"Joker" - Jeff Groth
"Parasite" - Yang Jimmo

Bester animierter Kurzfilm:
"Dcera (Daughter)" - Daria Kashcheeva
Gewinner: "Hair Love" - Matthew A. Cherry, Karen Rupert Toliver
"Kitbull" - Rosana Sullivan, Kathryn Hendrickson
"Memorable" - Bruno Collet, Jean-Francois Le Corre
"Sister" - Siqi Song

Bester Kurzfilm:
"Brotherhood" - Meryam Joobeur, Maria Gracia Turgeon
"Nefta Football Club" - Yves Piat, Damien Megherbi
Gewinner: "The Nighbors' Window" - Marshall Curry
"Saria" - Bryan Buckley, Matt Lefebvre
"A Sister" - Delphine Girard

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