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Black History Month

Passend hierzu:

Wer hat Malcolm X umgebracht?
Im Visier


Originaltitel: Who Killed Malcolm X?
Original Episodentitel: Marked Man

Krimi, 50 min., ab 16 Jahren

Mi 19.10. | 20:15
Wo & wann bei Sky?
Crime + Investigation erinnert mit einer Sonderprogrammierung an die Morde an Malcolm X (1965) und Timothy Coggins (1983)

18.09.2022

Der "Black History Month" soll alljährlich an die Geschichte der schwarzen Bevölkerung erinnern. Der True-Crime-Sender Crime + Investigation widmet sich im Oktober ("Black History Month" in Großbritannien) nun zwei aufsehenerregenden Fällen, bei denen Schwarze auf tragische Weise ums Leben kamen: den Morden an Malcolm X und an Timothy Coggins.

Aktivist Abdur-Rahman Muhammad (Historiker, Journalist, Aktivist)

Der Bürgerrechtler und Aktivist Malcolm Little alias Malcolm X steht im Mittelpunkt der Doku-Reihe "Wer hat Malcolm X umgebracht?", die Crime + Investigation ab dem 19. Oktober immer mittwochs ab 20:15 Uhr als lineare deutsche TV-Premiere und in Doppelfolgen zeigt (insgesamt sechs jeweils rund einstündige Episoden), während die etwa zweistündige Dokumentation "In The Cold Dark Night – Gerechtigkeit nach 35 Jahren", die bereits am Sonntag, 16. Oktober, um 22 Uhr zu sehen sein wird (eine Wiederholung aus dem Mai dieses Jahres), sich mit dem Tod Timothy Coggins befasst.

"Wer hat Malcolm X umgebracht?"

Malcolm X war bereits 1965 ermordet worden. Der damals 39-jährige Menschenrechtsaktivist hatte sich in den Jahren zuvor in der radikalen muslimischen Vereinigung Nation of Islam (NOI) engagiert, sich mit zunehmender Radikalisierung jedoch von ihr distanziert, was Morddrohungen und Anschläge auf ihn und seine Familie zur Folge hatte. Nach dem Bruch hielt Malcolm X in New York eine Rede vor Anhängern der von ihm im Jahr zuvor gegründeten Organisation Afro-Amerikanische Einheit (OAAU).

Während der Veranstaltung kam es im Publikum zu einem Streit, der sich als fingiert herausstellen sollte. Malcolms Personenschützer griffen ein, doch während sie sich vom Rednerpult entfernten, wurden Schüsse auf Malcolm X abgefeuert. Noch am Tatort wurde der Attentäter Thomas Hagan festgenommen, zwei mutmaßliche Mittäter wurden später gefasst. Die drei Männer wurden anschließend vor Gericht gestellt, für schuldig befunden und zu Gefängnisstrafen verurteilt. Aber nur einer von ihnen – Hagan – gestand, die beiden anderen Männer beharrten darauf, dass sie unschuldig seien.

Der Aktivist Abdur-Rahman Muhammad war stets unsicher, was er von dem Fall halten sollte. Je mehr er sich mit ihm beschäftigte, desto mehr war er davon überzeugt, dass bei der Verhaftung und Verurteilung der beiden Männer großes Unrecht geschehen war. In der Doku-Reihe schildert Muhammad nun seine persönlichen Erfahrungen mit den Strafverfolgungsbehörden und befasst sich mit dem seiner Ansicht nach verdächtigen Verhalten des NYPD. Die Produktion rollt nicht nur Malcolm X‘ Leben, sondern auch den Tathergang und die Arbeit der Ermittler auf. "Wer hat Malcolm X umgebracht?" (Originaltitel: "Who Killed Malcolm X?") wurde 2019 von Ark Media produziert, als Regisseur und Produzent fungierte unter anderem Phil Bertelsen. 2020 wurde die Doku-Reihe bei den Black Reel Awards for Television nominiert.

"In the Cold Dark Night"

Timothy Coggins war 1983 auf brutale Weise zu Tode gekommen. Die Ermittler beendeten die Suche nach den Mördern bereits nach zwei Monaten. Als der Fall 2017 wieder aufgerollt wurde, setzten die Strafverfolgungsbehörden erhebliche Ressourcen ein, um die Täter zu finden. Die Dokumentation befasst sich mit den Ermittlungen gegen zwei weiße Männer und den Gerichtsverhandlungen, die zu einer Verurteilung und einem Schuldbekenntnis wegen Totschlags führten.

"In The Cold Dark Night – Gerechtigkeit nach 35 Jahren" wurde 2020 von Lone Wolf Studios in Zusammenarbeit mit RadicalMedia produziert, die Regie führten Nick Hampson, Stephen Robert Morse und Miikka Leskinen. 2021 wurde der Dokumentarfilm sowohl bei den News & Documentary Emmy®-Awards als auch bei den Awards der Georgia Film Critics Association (GAFCA) nominiert.

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