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"True Detective"-Staffel 3: Inside the Episode 8

Hintergrundinfos zur achten und finalen Episode "Was verloren war" oben im Player

07.03.2019

Wayne hat damit zu kämpfen, seine verblassenden Erinnerungen und den Bezug zur Realität nicht zu verlieren. Unterdessen kommt im Purcell-Fall allmählich die Wahrheit ans Licht. Recap zur achten und finalen Episode "Was verloren war" (OV: "Now Am Found") von "True Detective"-Staffel 3 mit Hintergrundinfos in Video-Special sowie einer Bildergalerie.

Wayne und Amelia sprechen sich aus.

1980: Nachdem die Polizei die Ermittlung im Purcell-Fall eingestellt hat, veröffentlicht die Zeitung einen Artikel mit brisante Insider-Informationen und dem Vorwurf, dass der Fall in Wahrheit noch nicht gelöst sei. Für Staatsanwalt Gerald Kindt (Brett Cullen) steht fest, dass es sich bei der anonymen Quelle um Hays Freundin Amelia Reardon (Carmen Ejogo) handelt. Detective Wayne Hays (Mahershala Ali) wird von seinen Vorgesetzten sowie Kindt dazu gedrängt, eine Gegendarstellung zu unterschreiben, in der die Behauptungen dementiert werden. Hays Partner Detective Roland West (Stephen Dorff) hat sich für Wayne eingesetzt, damit er nicht entlassen wird. Er versucht ihn ebenfalls zum Unterzeichnen zu überreden. Wayne will Amelia aber nicht als Lügnerin hinstellen und weigert sich, den Deal einzugehen. Zur Strafe wird er in die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit versetzt, wo er einen Schreibtischjob machen muss.

Kurz darauf kommt es wegen dem Artikel zum Streit zwischen Wayne und Amelia. Er hat ihre Sachen gepackt und will sie nie Wiedersehen. Er wirft ihr vor, dass sie ihn nur benutzt habe. Amelia reagiert ebenfalls wütend und stürmt davon. Wie der Zuschauer am Ende der finalen Folge erfährt, versöhnen die beiden sich kurz darauf wieder. Sie sind sich einige, dass sie füreinander bestimmt sind.

Hoyt setzt Wayne unter Druck

1990: Großunternehmer Edward Hoyt (Michael Rooker) hat Wayne in seine Limousine zitiert und fährt mit ihm in den Walt. Er versucht herauszufinden, was die Polizei über seine Familie und ihre Verstrickungen im Purcell-Fall weiß und was mit seinem Sicherheitschef Harris James (Scott Shepherd) passiert ist. Wayne gibt deutlich zu verstehen, dass er sowohl James als auch Hoyt für schuldig hält. Daraufhin droht ihm Hoyt, dass er ein sehr mächtiger Mann sei, der sein glückliches Familienleben zerstören könne. Außerdem kennt der Unternehmer die Koordinaten von James' letzten Aufenthaltsort, da Harris einen Beeper bei sich trägt, der ein GPS-Signal sendet. Hoyt fragt den Detective provokant, was er wohl dort finden werde?

Wayne entscheidet sich daraufhin für seine Familie und stellt die Ermittlungen ein. Nach dem Treffen mit Hoyt spricht sich Wayne mit Amelia aus. Er glaubt, dass ihre ganze Beziehung auf einem toten Jungen und einem vermissten Mädchen beruht. Die beiden sprechen ehrlich über ihre Beziehung und einigen sich, dass Amelia nicht weiter an der Buchfortsetzung schreibt und Wayne zum Wohle der Familie seinen Job bei der Polizei quittiert. In einer weiteren Szene sieht man, dass Wayne einige Zeit später als Campus-Sicherheitschef an der Schule arbeitet, an der auch seine Frau unterrichtet. Die beiden wirken glücklicher als je zuvor.

Roland ist hingegen an seinem Tiefpunkt angekommen. Er versteht nicht, warum Wayne plötzlich die Ermittlungen abbricht. Außerdem hat er starke Schuldgefühle wegen dem Mord an James. Aus Frust betrinkt er sich und zettelt in einer Rocker-Kneipe eine Schlägerei an. Nachdem er aus der Bar geschmissen wurde, sitzt Roland verzweifelt und weinend im Freien, als ein Hund auf ihn zukommt und ihn tröstet. Seit diesem Moment hat Roland sein Herz für Hunde entdeckt.

Die Entdeckung des rosafarbenen Zimmers

2015: Die beiden Rentner erfahren von James' Frau (Roxanne Hart), dass kurz nach Harris Verschwinden ein halbblinder Mann namens Junius Watts vor ihrer Tür stand und fragte, ob ihr Ehemann das Mädchen gefunden habe. Es ist derselbe Mann, den sie 1980 versucht haben zu verhören (Episode 4).

Roland will daraufhin das Hoyt-Anwesen untersuchen und die beiden brechen in das verlassene Haus ein. Im Keller finden sie hinter einer gepanzerten Tür und am Ende eines langen Gangs ein komplett in rosa gehaltenes Kinderzimmer. Die ehemaligen Detectives sind sich sicher, dass an diesem Ort Julie eingesperrt war.

Hays und West statten anschließend Junius Watts (Steven Williams) einen Besuch ab, der sich in den 80ern und 90ern Mr. June nannte. Der ebenfalls gealterte, halbblinde Mann hat mit ihren Besuch gerechnet und erzählt ihnen bereitwillig die ganze Geschichte. In den 70er Jahren arbeitete er zunächst in der Hühnerfabrik von Edward Hoyt, verlor bei einem Arbeitsunfall aber sein Auge. Hoyt hat ihn daraufhin im Haus Arbeiten verrichten lassen. Aufgrund Hoyts häufigen Geschäftsreisen und der schweren Krankheit von Hoyts Ehefrau Ellen, kümmerte sich Junius um die Tochter. Er zog Isabel (Lauren Sweetser) groß, sie war wie eine Tochter für ihn.

Nach dem Autounfall, bei dem Isabels Ehemann und ihre Tochter Mary starben, wurde sie depressiv. Bei einem Mitarbeiterpicknick 1979 entdeckte Isabel die Tochter von Lucy Purcell (Mamie Gummer) und suchte die Nähe des Mädchens, weil es sie an Mary erinnerte. Watts vereinbarte, dass Isabel sich regelmäßig mit Julie (Lena McCarthy) treffen durfte, um mit ihr zu spielen. Lucy verlangte im Gegenzug Geld und die Anwesenheit von Julies Bruder Will (Phoenix Elkin) bei den Treffen.

Wayne findet Julie Purcell

Die wahre Geschichte hinter Julies Entführung

Watt beschreibt, dass Isabel mit Lucy aushandelte, dass sie das Kind adoptieren dürfe. Der Vater, Tom Purcell (Scoot McNairy), wusste allerdings nichts von diesen Plänen. Dann setzte Isabel ihre Tabletten ab und wurde zunehmend verwirrter. An dem Tag, als die beiden Kinder verschwanden, spielten sie Verstecken. Watts berichtet, dass Isabel plötzlich Julie mitnehmen wollte. Will versuchte, seine Schwester aus ihrem Griff zu befreien und stürzte. Er schlug mit dem Kopf auf einen Felsen und war sofort tot. Julie war außer sich und ließ sich nicht beruhigen. Junius erzählte ihr deshalb, dass sich Will nur gestoßen habe und nun schlafe. Er trug den Jungen in die Höhle. Julie faltete Wills Hände zum Gebet, so wie er es bei seiner Erstkommunion tat. Edward Hoyt habe laut Watts von alldem nichts mitbekommt, da er wieder einmal auf Geschäftsreise war. Polizist Harris James hatte in der Vergangenheit schon einmal für die Familie gelogen und half ihnen auch dieses Mal wieder dabei, alles zu vertuschen. Lucy bekam für ihren Verlust sehr viel Schweigegeld.

Junius berichtet weiterhin, dass ein paar Jahre lang alles gut lief und Julie sich in ihrem neuen Zuhause wohlfühlte. Er hätte leider erst Jahre später mitbekommen, dass Isabel dem Kind die ganze Zeit über die Droge Lithium verabreichte, um sie gefügig zu machen. Watts erklärt, dass er Julie deshalb zur Flucht verhalf. Er ließ die Tür zu ihrem Zimmer offen und hinterlegte ihr eine Karte zu einem Haus. Dort sei sie allerdings nie angekommen. Er beschreibt, dass er sie Jahre lang gesucht habe, weil er das Geschehene wieder gut machen wollte. Nach Julies Flucht habe Isabel Selbstmord verübt.

Im Jahr 1997 habe er Julie dann gefunden, doch leider kam er zu spät. Nachdem sie drei Jahre lang im Kloster gearbeitet hatte, stellte sich heraus, dass sich Julie in der Zeit auf der Straße mit HIV infiziert hatte. Sie starb 1995. Watts beteuert, dass er Hays alles erzählen wollte und deshalb so oft mit seinem Auto vor seinem Haus stand. Doch er war zu feige, es durchzuziehen. Junius möchte mit dieser Schuld nicht länger leben und fleht die ehemaligen Detectives an, ihn endlich für seine Taten zu bestrafen und zu töten. West und Hays entgegnen nur kalt, dass er dies schon selber machen müsse und gehen.

"Was, wenn das Ende nicht das Ende ist?"

Im Kloster bestätigen die Nonnen Watts Geschichte und bringen Hays und West zu Julies Grab, auf dem der Name "Mary July" steht. Als die beiden das Gelände verlassen, treffen sie auf Mike Ardoin (Nathan Wetherington) und seine kleine Tochter Lucy, die Ähnlichkeit mit der jungen Julie Purcell hat. Mike besuchte damals dieselbe Grundschule wie Julie und war in sie verliebt.

Wayne und Roland räumen in Hays Haus alle Unterlagen zusammen. Sie haben den Fall zwar endlich gelöst, verspüren aber dennoch kein Gefühl der Erleichterung. Roland schlägt Wayne vor, ein paar Mal in der Woche bei ihm zu übernachten – seine Hunde würde er selbstverständlich im Garten lassen. Wayne findet die Idee sehr gut und freut sich, Roland wieder als Freund in seinem Leben zu haben.

Nachdem Roland gegangen ist, hat Wayne eine Vision von Amelia. Seine verstorbene Frau fragt ihn, was wäre, wenn das Ende des Falls gar nicht das echte Ende sei? Sie erzählt ihm eine Geschichte, die davon handelt, dass Mike in den 90er Jahren in den Klostergärten arbeitete und dort Julie wiedererkannte. Mike habe ihr geholfen herauszufinden, wer sie wirklich ist und ihr bei Heilungsprozess geholfen. Die Nonnen täuschten daraufhin Julies Tod vor, um die junge Frau vor ihren Verfolgern zu schützen. Mike und Julie heirateten und bekamen ein Kind, die kleine Lucy.

Wayne ist überzeugt, dass es sich genauso abgespielt haben könnte und fährt alleine zur Adresse von Mike Ardoin. Vor dem Haus entdeckt er Lucy und ihre Mutter, doch Wayne hat schon wieder vergessen, wo er ist und was er dort wollte. In seiner Verzweiflung ruft er seinen Sohn Henry (Ray Fisher) an und liest im die Adresse vor, die er auf einem Zettel notiert hatte: Alegra Lane in Greenland, Hausnummer 1208. Wayne erklärt der Frau, dass er sich verirrt habe. Wayne weiß aufgrund seiner Demenz nicht, dass er sein Ziel erreicht und Julie (Bea Santos) tatsächlich gefunden hat.

Seine Tochter Becca (Deborah Ayorinde) holt ihn ab und Wayne stellt glücklicherweise fest, dass sie sich nicht von ihm abgewendet hat. Zu Hause angekommen, gibt er Henry den Zettel mit Julies Adresse. Der schaut ihn kurz an und steckt ihn in seine Hosentasche. Warum er ihn nicht wegwirft, erfährt der Zuschauer leider nicht. Wayne und seine Familie sowie Roland machen es sich auf der Veranda gemütlich. Wayne schaut seinen Enkelkindern versonnen beim Fahrradfahren zu, die in dieser Szene eindeutig an die Purcell-Kinder erinnern.

Die Kamera zoomt auf Waynes Gesicht, der sich in einer Rückblende erinnert, wie Amelia und er sich nach ihrem großen Streit 1980 wieder versöhnten. Dann springt Waynes Erinnerung weiter in die Vergangenheit zurück, und er sieht sich selbst im Dschungel während des Vietnam-Kriegs stehen. Ende.

Bildergalerie Folge 8

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