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PGA Championship

Live Golf: US Open
Featured Groups I, 4. Tag in San Diego, Kalifornien (USA)


Golf, 600 min.

Rec
So 20.06. | 16:00 Sky Sport 10 / HD
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Rory McIlroy mit der Wanamaker Trophy: Der Titelverteidiger gibt bei der PGA Championship sein Comeback nach vierwöchiger Verletzungspause.

Sky ist der Golf-Sender Nummer eins in Deutschland. Sky präsentiert die Turniere der US PGA Tour und der European Tour inklusive der vier Majors und des Ryder Cup exklusiv live und in HD.

Zurück in Whistling Straits

Rory McIlroy ist zurück auf der Tour! Bei der PGA Championship, dem letzten Major des Jahres, stellt sich der Titelverteidiger und Weltranglistenerste dem Duell mit seinem Herausforderer Jordan Spieth. Mit dabei in Whistling Straits ist natürlich auch Martin Kaymer, der hier vor fünf Jahren seinen ersten Major-Titel gewann. Sky überträgt das Turnier ab Donnerstag täglich exklusiv live und in HD. Kommentar: Carlo Knauss und Gregor Biernath.

Das Turnier
Im Februar 1916 wurde die PGA of America gegründet, die Vereinigung der professionellen Golfer; und schon im Oktober desselben Jahres fand erstmals die PGA Championship statt. Sie sollte als Meisterschaft für Profis etabliert werden, die damals im Rang unter den Amateuren angesiedelt waren. Der Kaufhausmagnat Rodman Wanamaker spendete dazu die Siegertrophäe, die nach ihm benannte Wanamaker Trophy, auf der die Namen aller Sieger eingraviert sind. Der jeweilige Champion bekommt eine Nachbildung des Pokals, während das Original im PGA Museum of Golf in Port St. Lucie, Florida, steht.

Bei ihrer Premiere hatte die PGA Championship natürlich noch keinen Major-Status. Den erarbeitete sich das Turnier erst in den 60er Jahren, ohne dass der genaue Zeitpunkt benannt werden könnte, zu dem sich das heutige Verständnis der vier Majors durchsetzte. Während das Masters sich vor allem über den Austragungsort Augusta definiert, die U.S. Open über die Schwierigkeit der Kurse, die Open Championship über ihre Tradition und die besondere Herausforderung des Links-Golf, warb die PGA Championship als letztes Major des Jahres mit dem Slogan „Glory’s last shot“ für sich. Außerdem beansprucht sie das stärkste Teilnehmerfeld aller Majors für sich. Ihrer Entstehung gemäß ist die PGA Championship anders als die anderen Majors nicht für Amateure offen (außer sie gewinnen eins der anderen Majors); stattdessen sind 20 Startplätze für Klub-Profis und Golf-Trainer reserviert, die sich bei der PGA Professional National Championship, der nationalen Meisterschaft der Klub-Pros und Trainer, qualifizieren müssen. Die PGA Championship wird auf wechselnden Kursen in den USA, zumeist im Osten des Landes, ausgetragen. Das Turnier ist mit zehn Millionen US-Dollar Preisgeld dotiert, der Siegerscheck beträgt 1.800.000 Dollar.

Der Platz
Nach nur fünf Jahren kehrt die PGA Championship nach Wisconsin an den Michigansee zurück. Nach 2004 und 2010 beherbergt Whistling Straits bereits zum dritten Mal das letzte Major des Jahres. Der Kurs erstreckt sich über vier Kilometer am Ufer des Lake Michigan. Vorbei an über 500 Bunkern schlängelt er sich durch die Dünen. Allein neun Löcher liegen direkt am Wasser und bieten spektakuläre Aussichten.

Äußerlich handelt es sich bei Whistling Straits also um einen typischen Links-Kurs. Doch ist er das tatsächlich? Nein, sagt Jim Richerson: „Wir nennen ihn bewusst nicht so, denn er ist kein echter Links-Kurs“, erklärt der Manager des Klubs. Zwar würden viele Leute Whistling Straits als Links-Kurs bezeichnen, doch „das ist nicht korrekt“. Vor allem die Oberfläche ist anders. Bei den Vorbildern in Schottland und England sind die Fairways und Grüns normalerweise besonders hart. Die Bälle verspringen dadurch oft sehr weit und nehmen den Schnitt nicht so leicht an. In Whistling Straits ist der Untergrund deutlich weicher, so dass die Bälle besser zu kontrollieren sind.

Was also ist Whistling Straits? Zunächst einmal „ein fantastischer Kurs“, sagt Stewart Cink, der Sieger der Open Championship 2009, „aber kein Links-Kurs“. Ein Parkland-Kurs ist es aber auch nicht, dafür fehlen die Bäume. Er wolle den Platz nicht kategorisieren, sagt Ian Baker-Finch, ein weiterer ehemaliger Open-Champion und heutiger Kommentator, „er ist ein Platz eigener Art“.

Der Titelverteidiger
Als Rory McIlroy vor zwölf Monaten die PGA Championship im Valhalla GC gewann, war er auf dem bisherigen Höhepunkt seiner Karriere. Innerhalb von vier Wochen hatte der Nordire die Open Championship, das WGC – Bridgestone Invitational sowie die PGA Championship gewonnen. „Ich habe einfach einen unglaublichen Lauf und könnte kaum stolzer und glücklicher sein“, erklärte er nach seinem vierten Major-Sieg. Stolz und glücklich ja, aber noch lange nicht zufrieden. „Ich denke, die nächsten realistischen Ziele sind der Karriere-Grand-Slam und der Versuch, der beste Europäer aller Zeiten zu werden“, sagte er zu seinen weiteren Plänen.

Angesichts seiner Überlegenheit und seiner Absichten fragte sich die Konkurrenz, wie der Weltranglistenerste zu stoppen sein sollte. Ein Jahr später gibt es auf diese Frage zwei Antworten: Jordan Spieth und Fußball. Der junge US-Amerikaner ist der überragende Spieler des Jahres, gewann das Masters und die U.S. Open und verpasste bei der Open Championship das Playoff nur um einen Schlag. Da allerdings war Rory McIlroy schon nicht mehr mit dabei. Acht Tage vor Turnierbeginn verletzte er sich beim Kicken mit Freunden am Knöchel. Die Titelverteidigung in St. Andrews musste er genauso absagen wie beim Bridgestone Invitational. Erst wenn er zu 100 Prozent fit und gesund sei, wolle er wieder in den Wettbewerb zurückkehren. In dieser Woche ist es endlich so weit. „Um wieder Fußball zu spielen, ist der Knöchel noch nicht ganz bereit, aber um das zu tun, was ich in dieser Woche tun muss, ist er bei 100 Prozent“, erklärt McIlroy. Er habe schon wieder viel Golf gespielt, seit er vor zwei Wochen mit dem Training angefangen habe; und er habe sich auch auf der Proberunde in Whistling Straits gut gefühlt, versichert der Weltranglistenerste.

Die Favoriten
Die Frage, ob der Titelverteidiger nach seiner vierwöchigen Verletzungspause gleich wieder zum Favoritenkreis zählt, ist seriös nicht zu beantworten. Ob und wie sein Knöchel McIlroy im Wettbewerb tatsächlich behindert, wird man erst auf der Runde sehen. Immerhin haben die Fans den direkten Vergleich mit Jordan Spieth, dem Top-Favoriten, sowie Zach Johnson, dem Open Champion.

Spieth hat sich gewissenhaft vorbereitet und spielte bereits zehn Tage vor Turnierbeginn die ersten beiden Proberunden in Whistling Straits. Die Jagd nach dem Grand Slam ist nach Platz vier bei der Open Championship zwar abgeblasen, doch auch mit „nur“ drei Major-Titeln in einem Jahr würde er zu Ben Hogan (1953) und Tiger Woods (2000) aufschließen, denen das als Einzigen bisher gelang.

Zu den weiteren Titelkandidaten gehören unter anderen zwei Spieler, die bei Kaymers Sieg in Whistling Strais ebenfalls eine Hauptrolle spielten: Bubba Watson etwa, der zweimalige Masters-Champion, der vor fünf Jahren Kaymer im Stechen unterlag. Oder Dustin Johnson, der damals mit einem Schlag Vorsprung zur 18 kam und sich nach einem Bogey ebenfalls im Playoff wähnte, ehe ihm ein Offizieller mitteilte, dass er mit zwei Strafschlägen bedacht wurde, weil er seinen Schläger vor dem Schlag in einem Bunker aufgesetzt hatte. Einem Bunker wohlgemerkt, den Johnson nicht als solchen erkannt hatte.

Zum engeren Favoritenkreis zählen außerdem Jason Day, Justin Rose, Henrik Stenson, Sergio Garcia oder Rickie Fowler.

Deutsche und österreichische Teilnehmer
„Es fühlt sich gut an, wieder zurück zu sein“, twitterte Martin Kaymer zu einem Bild seines Spinds in der Umkleidekabine von Whistling Straits. Der 30-Jährige erinnert sich gerne an die PGA Championship vor fünf Jahren an gleicher Stelle, als er im Stechen gegen Bubba Watson sein erstes Major gewann. Für ihn gehört der Kurs zu den Top-3 aller Golfplätze weltweit, sagt Kaymer. Und zwar nicht, weil er hier erfolgreich war, sondern „wegen des Gesamteindrucks. Es ist einfach herrlich, hier zu spielen“. Er könne es jedenfalls nicht erwarten, am Donnerstag am Abschlag zu stehen, sagt Kaymer, der auf diesem Kurs als ein Geheimfavorit gelten kann.

Außer dem Titelträger von 2010 sind mit Marcel Siem, Alex Cejka und Bernd Wiesberger noch zwei weitere Deutsche sowie ein Österreicher dabei.

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