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HSV-Vorstandsboss Bruchhagen: "Kühne hat recht"

HSV-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen äußert sich exklusiv bei Sky zum Transferstillstand beim HSV.

18.06. | 18:15

Investor Klaus-Michael Kühne hat mit Aussagen zum Stillstand in den Transferaktivitäten des Hamburger SV den Druck auf die Verantwortlichen erhöht. Der HSV-Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen nimmt im exklusiven Interview bei Sky Sport dazu Stellung.

"Es fehlt mir so ein bisschen die Dynamik, und da versuche ich, etwas zu ermahnen: Nun tut mal was und bewegt euch ein bisschen schneller", hatte Milliardär Kühne bei "Sat 1" Bruchhagen und HSV-Sportdirektor Jens Todt zugerufen.

Sky Sport: Herr Bruchhagen, Herr Kühne hat öffentlich Druck aufgebaut. Hat er sie damit überrascht?

Heribert Bruchhagen: "Herr Kühne denkt genauso wie ich. Genau wie Fans, wie Journalisten. Wir alle wollen am 5. Juli eine gute Mannschaft zusammengestellt haben."

"Natürlich herrscht eine gewisse Ungeduld"

Sky Sport: Er hat zu wenig Tempo bei den Transferaktivitäten bemängelt.

Bruchhagen: "Ihm hält jemand ein Mikrofon unter die Nase, dann sagt er halt seine Meinung. Herr Kühne hat seine Bereitschaft erklärt, uns zu unterstützen. Dafür sind wir dankbar - das bedeutet aber nicht, dass wir unvernünftige Dinge machen können. Natürlich herrscht eine gewisse Ungeduld. Markus Gisdol urlaubt derzeit, der kommt bald wieder und will Ergebnisse sehen. Das ist ein ganz normales Spiel, wie ich es seit Jahren kenne. Die Tatsache, dass wir am 20. Juni noch keinen verpflichtet haben, regt mich überhaupt nicht auf. Wir sind in guten Gesprächen, Jens Todt verhandelt jeden Tag - aber wir lassen uns nicht treiben. Es gibt aber Positionen, die wir nicht erfüllen wollen, weil sie nicht marktgerecht sind. Natürlich müssen wir am Ende Ergebnisse liefern, aber da kann man keine Stichtagsbetrachtung machen - dafür ist die Sache viel zu diffizil. Es gibt einen Unterschied, was sich ein Journalist wünscht, was sich Herr Kühne wünscht und was diejenigen machen können, die in der Verantwortung stehen. Es gibt im Übrigen nicht die Vorgabe des Aufsichtsrates, dass wir nicht abschließen dürfen und erst verkaufen müssen."

Sky Sport: Diese Annahme hält sich aber hartnäckig. Zu Unrecht?

Bruchhagen: "Die Gesamtbetrachtung geht bis zum 30.6.2018. Sportliche Leitung und Aufsichtsrat haben eine Verabredung getroffen. Wenn Jens Todt heute kommt und hat die Einigung mit einem Spieler und nennt mir die finanzielle Größenordnung - dann können wir morgen abschließen."

Sky Sport: Beeinflussen Kühnes öffentliche Einlassungen die Verhandlungen?

Bruchhagen: "Wenn Herr Kühne sagt, wir müssen mal in die Hufe kommen, hat er ja auch recht. Aber natürlich ermutigt das andere Vereine, ihre Positionen zu erhöhen. Wir haben die Gesamtverantwortung, müssen überlegen, was für den HSV gut ist. Und da geben wir unser Bestes. Es gibt keinen Grund aufgeregt zu sein."

"Wir wollen nicht alle Großverdiener im Kader behalten"

Sky Sport: Ist der Trainer ebenso gelassen wie Sie?

Bruchhagen: "Markus Gisdol hat ein klares Konzept hinterlegt, und dafür sind wir ihm dankbar. Wir müssen aber rechnen und können nicht jeden Fantasiepreis mitgehen. Ich verstehe jeden, der sich wünscht, dass wir schnell eine komplette Mannschaft beisammen haben. Und trotzdem halten wir unsere Einschätzungen aufrecht. Das ist in der Vergangenheit vielleicht nicht immer so gewesen. Aber das ist eine Spekulation - ich war ja nicht dabei. Zudem ist es sicher so, dass wir nicht alle Großverdiener in unserem Kader behalten wollen."

von Sven Töllner

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