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"Trautmann" - Neu im Kino

David Kross als Torwart-Legende Bernd Trautmann

14.03.2019

Regisseur Marcus H. Rosenmüller inszenierte das Biopic über Torwart-Legende Bernd "Bert" Trautmann, der in England in der Nachkriegszeit vom "deutschen Feind" zum Helden auf dem Fußballfeld wurde.

"Trautmann" - ab 14.3. im Kino

Bernd Trautmann (David Kross), 1923 in Bremen geboren, wird mit 17 Jahren in die Wehrmacht eingezogen. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges gerät er in britische Kriegsgefangenschaft und wird in der Nähe von Manchester inhaftiert.

Bei einem Fußballspiel unter deutschen Kriegsgefangen wird Jack Friar (John Henshaw) Coach des Provinzclubs St. Helens, auf Bernds Talent als Torwart aufmerksam und engagiert ihn für seinen Verein. Trautmann verliert sein Herz an Margaret (Freya Mavor), die hübsche Tochter seines Trainers. Als nach Kriegsende der Erfolgsverein Manchester City Bernd "Bert" Trautmann als Torwart engagiert, muss er St. Helens schweren Herzens verlassen.

Doch in Manchester löst die Verpflichtung des deutschen "Nazi-Torwarts" eine große Welle der Entrüstung und des Protestes aus. Während des legendären Cup-Finals 1956 sichert Bernd seiner Mannschaft vor 100.000 Besuchern im Londoner Wembley-Stadion, darunter auch die Queen, den spektakulären Sieg – und gewinnt zugleich die Herzen aller Fußballfans. Was während des Spiels niemand ahnt: Trautmann spielt die letzten 20 Minuten mit einem gebrochenen Halswirbel! Als die Öffentlichkeit davon erfährt, wird der deutsche Torwart in ganz England als Held gefeiert, und seine Geschichte geht um die Welt. Zur gleichen Zeit ereilt ihn jedoch ein tragischer Schicksalsschlag, der sein komplettes Leben auf den Kopf stellen sollte…

Eine deutscher Fußballer wird zur englischen Legende

Auch der leidenschaftlichste Fußballfan muss erstmal nachdenken, bis der Groschen endlich fällt, wer Bert Trautmann eigentlich war. Dass ihm die ganz große Popularität hier in Deutschland versagt blieb, lag wohl auch an der Politik des damaligen Bundestrainers Sepp Herberger, keine Legionäre in der Nationalmannschaft einzusetzen.

In England erlangte der Torhüter jedoch Unsterblichkeit als er 1956 im Pokal-Finale mit gebrochenen Halswirbel weiterspielte und so seinem Team den Sieg sicherte. Dass aus dem bewegten Leben des Bernd Trautmann nun eine ebenso mitreißende Filmbiografie wurde, ist vor allem auch Produzent Robert Marciniak zu verdanken. Er machte "Wer früher stirbt, ist länger Tod"-Regisseur  Marcus H. Rosenmüller auf die Geschichte aufmerksam.

Schnell stand David Kross für die Titelrolle fest, auch wenn Rosenmüller sich danach erst fragte, ob Kross denn auch fußballerisches Talent besaß. An Kross‘ Seite sind unter anderem die britische Newcomerin Freya Mavor, Dave Johns, Gary Lewis und Jen Henshaw zu sehen.

Bernd Trautmann 1954 als Torwart bei Manchester City

Trautmann selbst war beteiligt

Der "wahre" Bert Trautmann konnte den Film über sich und sein Leben leider nicht mehr sehen. Er verstarb am 19. Juli 2013 im spanischen La Llosa im Alter von 89 Jahren an einem Herzinfarkt. Einige Jahre zuvor war es noch zu einer Begegnung zwischen der Torwartlegende und seinen Filmbiografen gekommen.

Rosenmüller ergänzt: "Natürlich haben wir seine prägenden Erlebnisse nicht eins zu eins umgesetzt, aber ich kann sehr wohl sagen, dass diese Geschichten von seinen Erzählungen herrühren. Deshalb war die Begegnung mit ihm auch so unentbehrlich für das Drehbuch."

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