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"Herrliche Zeiten" - Neu im Kino

Führen will gelernt sein.

03.05.2018

Oscar Roehler polarisiert. Einmal mehr mit der Satire "Herrliche Zeiten". Er hat dafür Elemente aus Thor Kunkels Roman "Subs" adaptiert. Der Autor ist bekannt dafür, politisch rechts außen zu stehen. Das Drehbuch stammt nicht von ihm.

"Herrliche Zeiten" - ab 03. Mai im Kino

Evi (Katja Riemann) und Claus Müller-Todt (Oliver Masucci) sind Großverdiener. Sie, Landschaftsarchitektin mit Hang zu beruhigenden Substanzen. Er, Schönheitschirurg mit leicht einfältigen Tendenzen. Als ihre Haushaltshilfe beschließt, den Putzlappen an den Nagel zu hängen, hat Claus eine vermeintlich launige Idee mit fatalen Folgen. Er inseriert:

"Sklave/in gesucht"

Womit er nicht rechnet ist, dass die Annonce tatsächlich ernst genommen wird. Eine Art Heimsuchung für das Paar in seiner Bilderbuch-Idylle. Claus wimmelt sämtliche Anwärter ab, bis Bartos (Samuel Finzi) erscheint. Der beinah unterwürfige Hausdiener zieht nach kurzer Probezeit nebst Gattin (Lize Feryn) in den Haushalt der Müller-Todts. Für die frischgebackene Herrschaft eine folgenschwere Entscheidung.

Für Roehler ist "Der Film … eine intelligente, witzige, ironische Betrachtung über uns alle, die wir vorm Fernseher sitzen und nicht wollen, dass die Welt da draußen auch nur ein Stück an uns rankommt. Gleichzeitig zeigt er eine politische Projektion: Die Protagonisten haben Haussklaven, für die sie nicht bezahlen, denn eigentlich halten sie sich für etwas Besseres und glauben, das verdient zu haben. Man kann dann wahnsinnig genau studieren, wie sich der eine oder andere in diesem Kraftfeld psychologisch entwickelt."

Bartos (Samuel Finzi) sieht das etwas unkomplizierter: "Die Menschen heutzutage können weder Dienen noch Befehlen. Für's Gehorchen sind sie zu groß, für's Herrschen zu klein."

Roehler polarisiert halt.

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