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"100 Dinge"– Neu im Kino

Stellen sich einer folgenschweren Wette: Matthias Schweighöfer (l.) und Florian David Fitz

06.12.2018

Was braucht man wirklich? Besitzen wir unsere Dinge, oder unsere Dinge uns? Florian David Fitz‘ neue Komödie über Verzicht und eine neue Perspektive im Leben.

Nackte Tatsachen bei Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer in "100 Dinge"

Toni (Matthias Schweighöfer) liebt seine Espressomaschine, Paul (Florian David Fitz) sein Handy. Toni kann nicht ohne Haarpillen, Paul nicht ohne seine heiligen Sneakers. Aber vor allem kann Paul nicht ohne Toni und Toni nicht ohne Paul. Aber das wissen sie nicht. Immer geht es darum, wer besser oder cooler ist, und das haben sie nun davon: Jetzt sitzen sie da, ohne Möbel, ohne Kleidung, nackt und ver­froren. Und das ist erst Tag eins! 100 Tage, haben sie gewettet, müssen sie auf alles verzichten. Jeden Tag kommt nur ein Gegenstand zurück.

Und schon verheddern sie sich in Fragen, die ihnen vorher nie gekommen sind: Was braucht man wirklich? Gibt es den freien Willen überhaupt, und wie oft kann man eine Unterhose wenden, bevor sie auf den Sondermüll muss?

Florian David Fitz ("Da geht noch was"), der das Drehbuch zu "100 Dinge" schrieb und auch Regie führte, stützte sein Skript auf ein Selbstexperiment des finnischen Filmemachers Petri Luukkainen. Für seinen Dokumentarfilm "My Stuff" (2013) sperrte Luukkainen sein Hab und Gut in ein Lagerhaus in Helsinki ein und holte ein Jahr lang täglich nur einen Gegenstand in sein Leben zurück. Der Finne war begeistert, dass Fitz einen Spielfilm aus der Geschichte machen wollte und gab seine Einwilligung dazu.

"Sein Selbstexperiment war eine großartige Prämisse für einen Film, ich habe daraus aber einen Wettkampf zwischen zwei Freunden gemacht", sagt Florian David Fitz. Tempo, Witz und Reibung brachte Fitz in sein Drehbuch, indem er zwei Kontrahenten den Konsumverzicht ins Absurde führen lässt, den sie bei einem Solo-Experiment nicht wagen würden. Und die Handlung gab Fitz auch wieder die Möglichkeit mit seinem Kumpel Matthias Schweighöfer ("Vier gegen die Bank") zu arbeiten. Die beiden standen zuletzt für "Der geilste Tag" gemeinsam vor der Kamera.

Ein Film, der zum Nachdenken anregt

Neben den beiden Hauptdarstellern brillieren Hannelore Elsner, Maria Furtwängler, Miriam Stein, Woflgang Stumph und Kathrina Thalbach in ihren Rollen.

Auch wenn "100 Dinge" die Frage stellt, wie wichtig Gegenstände in unserem Leben sind und ob sie am Ende nicht uns besitzen, wollte Florian David Fitz keinenfalls einen "Lehrfilm" machen. Ich würde sagen: "'100 Dinge' hat eine Moral, weil ich ein moralischer Mensch bin. Aber wir sagen nicht: 'Wirf dein Handy weg, und entsage allen irdischen Gütern, damit du ein glück­licher Mensch wirst! Das wäre Unsinn. Wir bieten keine Lösungen, aber wir stellen Fragen und regen zum Nachdenken an.'" 

"100 Dinge" ist eine Buddy-Komödie, die auf ganzer Linie unterhält, aber den ein oder anderen bestimmt über so manche Dinge nachdenken lässt. Mit den Kumpels Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer ist wieder ein Dreamteam am Start.

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