Skispringen
15.02.2012 15:25 Uhr

(dpa) - Das zur Team Tour gehörende Springen sollte um 18 Uhr in der Vogtlandarena gestartet werden. Doch die Wetterprognosen ließen einen Wettbewerb auch zu dieser späten Stunde nicht zu.
Daraufhin einigten sich Jury und Organisatoren auf eine Verschiebung der Veranstaltung auf Donnerstagvormittag. Der erste Springer soll um 10 Uhr über den Bakken gehen.
"Der Sturm tobt über halb Europa. Das soll auch noch bis gegen Mitternacht so sein. Wir können bei diesen Bedingungen unmöglich springen", sagte FIS-Renndirektor Walter Hofer.
Da das Finale der Team Tour mit der Qualifikation im Skifliegen erst am Freitag in Oberstdorf fortgesetzt wird, einigten sich alle Beteiligten auf den Donnerstagvormittag als Ersatztermin.
"Alle Wettervorhersagen gehen davon aus, dass es am Donnerstag bedeutend besser werden soll", betonte Hofer.
Die Athleten sahen die Verschiebung gelassen. Schon bei der ersten Station der Team Tour in Willingen hatten stürmische Winde am Sonntag zu erheblichen Verzögerungen und Favoritenstürzen geführt.
Bei den in Klingenthal gemessenen Windgeschwindigkeiten war jedoch die Gesundheit der Springer in Gefahr. Deshalb war eine Absage unumgänglich, die aber mit der Verschiebung für alle zur Zufriedenheit aufgefangen werden konnte.
Bei der Qualifikation am Dienstag hatte Tom Hilde bei seinem Comeback nach einem Wirbelbruch überraschend die größte Weite erreicht. Aber auch die deutschen Springer konnten überzeugen.