Dennis Aogo erlöst die Hamburger gegen Trier in der Verlängerung. Gladbach muss in Heidenheim sogar ins Elfmeterschießen. Souveräner treten Augsburg und Bochum auf.
Der dreimalige Pokalsieger Borussia Mönchengladbach, der Hamburger SV und Bundesliga-Aufsteiger FC Augsburg schafften den Sprung ins Achtelfinale des DFB-Pokals nur mit mit Mühe.
Gladbach vermied das Aus in der zweiten Runde im Nachsitzen und gewann beim Drittligisten 1. FC Heidenheim erst im Elfmeterschießen 4:3, weil Torhüter Marc-André ter Stegen zwei Elfmeter abwehrte.
Gladbach fand über 120 Minuten nicht die richtigen Mittel, um Heidenheim, das in der ersten Runde Werder Bremen ausgeschaltet hatte, zu knacken. Im Elfmeterschießen war dann aber zumindest auf ter Stegen Verlass.
Auch der HSV musste Überstunden machen, wurde beim 2:1 (1:1, 0:1) nach Verlängerung beim Regionalligisten Eintracht Trier aber durch einen Freistoßtreffer von Nationalspieler Dennis Aogo in der 111. Minute erlöst, nachdem zuvor Marcus Berg (62.) die frühe Trierer Führung durch Ahmet Kulabas (8.) ausgeglichen hatte.
Die Augsburger kamen beim Viertligisten RB Leipzig zu einem 1:0 (0:0). Den Siegtreffer für den FCA erzielte Daniel Brinkmann in der 62. Minute.
Fürth locker weiter
Locker den Sprung ins Achtelfinale schafften die Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth und der VfL Bochum. Tabellenführer Greuther Fürth fertigte den Liga-Rivalen SC Paderborn 4:0 (3:0) ab, Bochum gewann bei Drittligist SpVgg Unterhaching 4:1 (2:0).
Augsburgs Trainer Jos Luhukay sah in Leipzig einen leidenschaftslosen Auftritt seiner zweiten Garde. Der Niederländer hatte fast komplett durchgewechselt. Er ließ Uwe Möhrle, Daniel Baier und Sascha Mölders zu Hause, Stammkeeper Simon Jentzsch konnte wegen einer Verletzung am Finger ebenfalls nicht spielen. Aus der Startelf vom 1:1 gegen Werder Bremen am Wochenende in der Bundesliga war nur Lorenzo Davids dabei.
Fürths Erfolg stellten Milorad Pekovic (4.), Christopher Nöthe (28.), Olivier Occéan (35.) und Tayfun Pektürk (78.) sicher. Bochum feierte vor 3150 Zuschauern im Unterhachinger Sportpark auch einen Sieg gegen den früheren VfL-Trainer Heiko Herrlich.
Christoph Dabrowski (7.) und Daniel Ginczek (21.) stellten bereits vor der Pause die Weichen für Bochum auf Sieg. Sascha Bigalke machte in der 66. Minute mit einem verwandelten Foulelfmeter die Partie kurzfristig spannend, nachdem zehn Minuten zuvor Mijo Tunjic vom Elfmeterpunkt gescheitert war.
Giovanni Federico (72.) und Chong Tese (75.) machten anschließend aber für Bochum alles klar.