Thomas Tuchel (Trainer Mainz 05) nach dem 3:2–Erfolg über den FC Bayern: „Wir waren heute schlau und wir waren clever. Wir haben uns die Pressing-Situationen sehr gut ausgesucht, um immer wieder in den Ballbesitz zu kommen. Auf diese kleinen Erfolge haben wir gesetzt. Wir sind seit einigen Wochen auf einem richtig guten Weg. Wir werden von Spiel zu Spiel besser. Und so ein Erlebnis gegen Bayern München hilft ungemein.“
Christian Nerlinger (Sportdirektor FC Bayern) kritisiert die Mannschaft: „Man kann den Mainzern ein Kompliment machen, aber nach so einer Niederlage muss man 100 Prozent bei uns anfangen. Es ist ein negativer Trend, den wir in der Bundesliga haben. Wir haben von den letzten fünf Spielen drei verloren. Es läuft nicht mehr so, wie es laufen sollte. Die Mannschaft muss sich auf Grundelemente berufen können und diese abrufen: Das ist die notwendige Aggressivität, die Kompaktheit und das Verhindern von Chancen - und das ist uns heute in keinster Weise gelungen.“
Philipp Lahm (Kapitän Bayern München) nach 2:3-Niederlage gegen Mainz 05: „Wir haben es den Mainzern leicht gemacht. Dass Mainz alles gibt und kämpft, ist außer Frage. Dass wir normalerweise die besseren Fußballer sind, ist auch außer Frage. Aber man muss sich bewegen und aggressiv Fußball und wenn man das nur teilweise tut, dann verliert man auch mal auswärts.“
Naldo (Werder Bremen) nach seinem ersten Bundesliga-Treffer nach über einjähriger Verletzungspause: „Das war etwas Besonderes für mich. Ich war 16 Monate verletzt und dann mache ich wieder ein Tor zu Hause. Ich bin überglücklich.“
Lewis Holtby (Schalke 04) über die Derbyniederlage: „Das kann man nicht mehr ändern, leider Gottes. Jetzt haben wir so ein Spiel abgeliefert. Wir sind aber aus keinem Wettbewerb raus. Wir haben die Möglichkeit jetzt, nächste Woche eine Reaktion zu zeigen.“
Sebastian Kehl (Borussia Dortmund) über den Kommentar von Lewis Holtby: „Die Sticheleien der Schalker vor dem Spiel kann ich noch verstehen. Aber wenn man nach dem Spiel noch irgendwelchen Blödsinn labert, dann muss ich sagen: Da gehe ich einfach in die Kabine, halte am besten die Klappe und fahre zurück. Das hätte ich mich nicht getraut, nach dem Spiel solche Kommentare abzugeben.“
Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund) nach dem Spiel: „Wir haben den Gegner nicht hinten raus spielen lassen, wir waren im Zentrum kopfballstärker… Es war einfach ein gutes Fußballspiel von der ersten bis zur letzten Minute – wir haben hochverdient gewonnen.“
Christian Tiffert (1.FC Kaiserslautern) nach dem 0:1 beim 1.FC Nürnberg: „Wir waren von zweischlechten Mannschaften die deutlich schlechtere. Das muss man ganz klar sagen. Das war heute auf jeden Fall das schlechteste Spiel, das wir gemacht haben.“
Felix Magath (Trainer VfL Wolfsburg) nach dem 0:2 beim FC Augsburg: „Für mich war heute zu sehen, dass wir nicht genügend Spieler haben, die genügend Einsatz bringen in so einem Spiel. Wenn man auswärts gegen eine Mannschaft spielt, die im Tabellenkeller steht, muss man darauf eingestellt sein, dass der Kampf im Vordergrund steht. Dann muss man mitkämpfen. Das haben wir nicht getan.“
Heiko Westermann (Hamburger SV) über das unglückliche Remis: „Natürlich sind wir nicht zufrieden. Wir waren klar die bessere Mannschaft, haben 70 Minuten das Spiel beherrscht. Dann macht Schlaudraff das Tor des Jahres. Einmal nicht aufgepasst und wir kriegen das Gegentor.“
Sky Experte Jan Aage Fjörtoft über das Traumtor von Jan Schlaudraff: „Klasse Technik. Das ist wie Bobby Charlton in alten Zeiten.“
Thorsten Fink (Trainer Hamburger SV) über das Spiel: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, viele Chancen heraus gespielt, hatten viel Ballbesitz. Da ärgert man sich, dass man durch so einen Eckball noch den Ausgleich bekommt. Man muss aber auch sagen, Hannover ist eine Heimmacht. Wir haben sie am Rande einer Niederlage gehabt. Das 1:1 war ein Riesentor. Ärgerlich, dass Schlaudraff den Ball so trifft. Wir müssen uns vorwerfen, das 2:0 nicht gemacht zu haben.“