Spielfilm trifft Doku: Rom

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Blutige Schlachten, harte Machtkämpfe, zügellose Liebe: Tabulos und actionreich erzählt die spektakuläre Blockbusterserie "Rom" von Kriegen und Intrigen zur Zeit Caesars. Nun kehrt sie zurück auf den Bildschirm: Spiegel Geschichte zeigt ab dem 3. Februar noch einmal alle 22 Episoden der ersten und zweiten Staffel des mitreißenden US-Serienhits. An die Doppelfolgen schließt sich jeweils eine Folge aus der Dokumentarserie "Weltmacht Rom" an.

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Das Römische Reich, 52 vor Christus: Der große Feldherr Caesar (Ciarán Hinds) hat mit seinem Heer nach hartem Kampf Gallien erobert und dabei enorm an Macht gewonnen. Die Republik dagegen steht vor dem Untergang: Der römische Konsul Pompejus (Kenneth Cranham) will den gefeierten Caesar stoppen und wird dazu schon bald einen erbitterten Bürgerkrieg anzetteln.

Als die beiden Fußsoldaten Lucius Vorenus (Kevin McKidd) und Titus Pullo (Ray Stevenson) von der gallischen Front nach Rom zurückkehren, hat sich die ewige Stadt längst in ein Tollhaus verwandelt, in dem Betrug und Intrigen an der Tagesordnung sind. Dabei haben längst nicht immer die Männer das Sagen. Machtbesessene Frauen wie Caesars Nichte Atia (Polly Walker) ziehen im Hintergrund die Fäden. Dem gerissenen Biest ist jedes Mittel recht, um sich die Männer gefügig zu machen und den eigenen Besitz zu sichern.

So viel Aufwand wurde wohl noch nie für eine Fernsehserie betrieben: Auf dem flächenmäßig größten Filmset, das die römischen Cinecittà-Studios jemals gesehen haben, entstand mit "Rom" eine der aufwendigsten und teuersten Serien der Fernsehgeschichte. Mit einem Budget von über 100 Millionen Dollar wurde auf dem über zwei Hektar großen Filmset das Römische Forum der Zeit 52 vor Christus detailgetreu nachgebaut.

Mit leuchtenden Farben und einer pompösen Ausstattung setzte man aber nicht nur auf Prunk, sondern auch auf Authentizität: obszöne Kritzeleien an Wänden, zwielichtige Bordelle und heruntergekommene Spelunken inklusive. Für die historisch genauen Schlachtenszenen wurde hart trainiert. Die Darsteller mussten ohne allen Komfort in Zelten übernachten, ihre Handys abgeben, sich mit einfachem Essen begnügen und von einem Militärtrainer harten Drill gefallen lassen.

An die Doppelfolgen schließt sich jeweils eine Episode der Dokumentarserie "Weltmacht Rom" an (22:00 Uhr): Vor 2000 Jahren stand die gesamte abendländische Welt unter dem Einfluss des Römischen Reiches. Nachhaltig prägten die Römer die europäische Kultur und Geschichte. Die Dokumentarserie schildert die Geschichte Roms, vom Aufstieg zur Großmacht bis zum allmählichen Zerfall des Imperiums.
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