Tansania meldet seit Anfang der 90er-Jahre über tausend Löwenangriffe durch sogenannte "Menschenfresser". Im Gebiet um den Fluss Rufiji wurden die meisten Opfer offenbar im Schlaf überrascht. Dort übernachten Menschen am Rande ihrer Felder in behelfsmäßigen Hütten, den "Dungus", um die Ernte zu bewachen. Gordon beschließt, ebenfalls in einem Dungu zu nächtigen, und macht sich damit selbst zum Köder.
In einer anderen Folge begibt sich Gordon nach Mumbai, eine der größten Städte der Welt. In den Jahren 2001 bis 2006 kamen in den Außenbezirken der Metropole 57 Menschen durch Leopardenangriffe ums Leben. Gordon will die Ursachen für die Attacken ergründen. Mitten im Großstadtdschungel stößt er tatsächlich auf Spuren der gefleckten Menschenfresser.
Auch Tiger scheinen gezielt Jagd auf Menschen zu machen: Im und um den Chitwan-Nationalpark in Nepal steigt die Zahl der von den Raubkatzen getöteten Menschen seit Jahrzehnten kontinuierlich. Gordon untersucht, ob es sich bei den Todesfällen um unglückliche Begegnungen zwischen Mensch und Tier handelt oder ob die nepalesischen Tiger Geschmack an Menschenfleisch gefunden haben.