Sky Stimmen
11.02.2012 20:21 Uhr

Claus Horstmann (Geschäftsführer 1.FC Köln)…
…über die Vereinskritik von Lukas Podolski: „Sicherlich ist es das Recht eines derart profilierten Spielers, sich öffentlich zu äußern. Uns wundert sehr der Zeitpunkt und der Inhalt der Äußerungen an einem Tag, an dem wir so ein wichtiges Spiel wie heute gegen den HSV vor uns haben, ein Interview zu geben, das in der Form mit uns nicht abgestimmt und von uns nicht freigeben ist. Das stößt bei mir auf komplettes Unverständnis. Es ist im Inhalt vom Management von Lukas freigegeben worden. Unsere Empfehlungen sind nicht aufgenommen worden. Er hat sich bewusst gegen arbeitsvertragliche Regelungen widersetzt.“
…über die Konsequenzen für Lukas Podolski: „Wir werden uns morgen mit Lukas zusammensetzen. Wir haben uns als Klub dazu entschlossen, diese Form des Interviews, die Inhalte und die Vorgehensweise, nicht zu tolerieren, sondern zu sanktionieren. Wie wir sanktionieren, werden wir in der nächsten Woche entschieden. Unsere Position, Priorität eins ist eine frühzeitige Vertragsverlängerung, bleibt jedoch unverändert.“
Stale Solbakken (Trainer 1.FC Köln) über Lukas Podolski: „Wir müssen Lukas beweisen, dass er eine gute und große Zukunft hier in Köln hat. Dann muss er eine Entscheidung treffen.“
Reiner Calmund über das Interview von Lukas Podolski: „Es ist jetzt Karnevalswoche. Stimmung muss sein. Hier ist jetzt wieder Stimmung paradox! Die Kölner haben seit elf Jahren die beste Saison. Man muss menschlich vertrauensvoll zusammenarbeiten. Jetzt kommt der Poldi wieder – das ist jetzt auch nichts Neues. Ich verstehe Horstmann, dass er als Geschäftsführer sagt, wir haben bei dem kleinen Unfall im Freizeitfußball die Klappe gehalten. Man kann sich nicht immer auf dem Kopf rumtanzen lassen. Man kann ihn nicht suspendieren, aber ein paar Mark Strafe tun dem Lukas nicht weh. Ich verstehe auch den Lukas. Er will nicht nur seine Kohle haben, er will mit dem 1.FC Köln nach oben marschieren. Wenn er im Sommer sieht, dass die Mannschaft nicht oben angreifen kann, wird ihm keiner böse sein, wenn er geht. Jetzt wäre es mal besser, die Klappe zu halten.“
Thorsten Fink (Trainer Hamburger SV) nach dem 1:0-Sieg beim 1.FC Köln: „Wir haben an den Sieg geglaubt und bis zum Schluss gefightet. Die Mannschaft hat das in den letzten Spielen gut umgesetzt und hat sich heute mit dem Sieg belohnt. Wir wollen uns weiter nach oben kämpfen. Wir sind hungrig auf mehr, wissen aber, dass wir noch nicht alle Sorgen los sind.“
Dieter Hecking (Trainer 1.FC Nürnberg) über das 0:0 beim FC Nürnberg: Wir sind nicht gut ins Spiel reingekommen - das haben uns das natürlich anders vorgestellt. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel endlich so angenommen, wie man das machen muss, und nach hinten raus hätten wir es auch gewinnen müssen. Fußballerisch ist es momentan nicht das, was wir uns wünschen, was die Spieler sich wünschen. Letztendlich ist unser Anspruch ein anderer.“
Jos Luhukay (Trainer FC Augsburg) nach dem Spiel: „Die Mannschaft hat heute über 90 Minuten eine gute Leistung geliefert. Letztendlich müssen wir unsere Chancen in der ersten Hälfte besser verwirklichen. Ich kann mit der Mannschaft nicht unzufrieden sein. Wir haben die letzten drei Spiele immerhin nicht verloren.“
Michael Preetz (Geschäftsführer Hertha BSC) auf die Frage, ob Michael Skibbe im nächsten Spiel gegen Borussia Dortmund auf der Hertha-Bank sitzen werde: „Ja, davon gehe ich aus.“
Michael Skibbe (Trainer Hertha BSC)…
…nach dem 0:5-Debakel in Stuttgart: „Wir haben in der ersten Halbzeit eine katastrophale Mannschaftsleistung gebracht. Da haben wir nichts von dem umgesetzt, das wir uns vorgestellt haben. Die ersten zehn Minuten waren noch ganz passabel, aber mit der ersten Flanke sind wir in Rückstand geraten und haben uns davon bis zur Halbzeit nicht mehr erholt. So schnell eine Erklärung dafür zu finden, ist ganz schwierig, weil die letzten Spiele so gut waren im Defensivbereich. Deswegen ist es so enttäuschend, wie wir heute gespielt haben.“
…auf die Frage, ob er die Rückendeckung der Verantwortlichen noch spüre: „Ja, natürlich.“
Bruno Labbadia (Trainer VfB Stuttgart) nach dem Spiel: „Wir haben Hertha nicht atmen lassen. Wir haben uns vorgenommen, dass alle eng an den Leuten dran sind. Das ist das, was uns in den letzten Wochen gefehlt hat.“
Markus Babbel (Trainer 1899 Hoffenheim) über sein Debüt: „Sauer ist das falsche Wort. Ich bin einfach enttäuscht. Ich finde es einfach schade, denn die Jungs haben ein wirklich klasse kämpferisches Spiel abgeliefert und vieles, das wir vorhaben, schon sehr gut umgesetzt. Schlussendlich einen Punkt in Bremen zu holen, ist auch nicht ganz so verkehrt. Für die Jungs waren die letzten Tage auch nicht einfach, einen neuen Trainer kennenzulernen und mit ihm umzugehen - für das haben sie heute ein klasse Spiel abgeliefert.“
Benedikt Höwedes (Schalke 04) über die Gründe der Niederlage: „Die Niederlage schmerzt natürlich total. Wir haben uns in der ersten Halbzeit so kindisch aufgeführt. Wir waren überhaupt nicht in den Zweikämpfen drin und haben keine Ordnung gehabt. Die Gladbacher haben gespielt, was sie wollten. Wir sind überhaupt nicht im Spiel gewesen und die Konsequenz waren die drei Tore. Ich glaube, die erste Halbzeit war einer Schalker Mannschaft nicht würdig.“
Huub Stevens (Trainer Schalke 04)…
…über Konsequenzen für das Team: „Wir werden darüber sprechen, das ist doch klar. Wir werden auch einige Szenen zeigen. Wenn einige dann so auf dem Platz laufen, wie sie es heute getan haben, vor allem gegen Ende des Spiels, dann müssen sie nicht auf den Platz kommen. Weil dann sind sie es nicht wert, dass sie bei Schalke spielen. So einfach ist das.“
…über die Chancen im Meisterschaftsrennen: „Über Chancen habe ich nie gesprochen. Von daher rede ich da auch nicht darüber. Dass ihr das tut, das liegt an Euch. Dass bestimmte Spieler sich das gewünscht haben, ist deren Sache. Aber die Frage müssen sie an andere stellen und nicht an mich. Ich habe immer gesagt, dass wir nicht stabil genug sind, um ganz oben mitzumischen. Das ist heute wieder bestätigt worden.“
Marco Reus (M’Gladbach)…
…über seinen Mitspieler Mike Hanke: „Mike ist ein guter Spieler und wir freuen uns, dass wir ihn in unseren eigenen Reihen haben. Ich würde mich natürlich freuen, wenn er mit zur EM fahren würde. Wir müssen einfach abwarten, wie das läuft. Bis dahin ist noch ein bisschen Zeit und wir haben mit Gladbach noch etwas vor.“
…über die Chancen in der Meisterschaft: „Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir von Spiel zu Spiel denken. Ich denke, dass wir unseren Part einfach runterspielen und das schaut dann ganz gut aus. Aber wir wissen auch, dass wir uns noch verbessern müssen und das versuchen wir.“
Jupp Heynckes (Trainer FC Bayern München) nach dem 2:0 gegen den 1.FC Kaiserslautern: „Wir haben uns wieder gefunden, wir spielen wieder überzeugend, wir dominieren und haben immer das Gefühl, dass wir noch zulegen können. Und vor allen Dingen, was auch ganz wichtig ist: Dass wir in den vergangenen beiden Partien zu Null gespielt und defensiv fast nichts zugelassen haben.“
Philipp Lahm (FC Bayern München) über die Reservistenrolle von Arjen Robben: „Beim FC Bayern, bei einem Spitzenverein, gibt es immer Härtefälle, das ist ein ganz harter, weil Arjen ein Topspieler ist. Aber wir werden ihn sicherlich noch brauchen. Man muss unsere Bank anschauen, da sind einige Nationalspieler draußen.“
Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund) über die Chancen auf die Titelverteidigung: „Wir sind total glücklich mit der Situation. Wir haben auch kein Problem damit, Erster zu sein. Es geht nur darum, dass die Fragestellung immer in die Richtung geht, ob wir vom Gefühl nah dran sind. Und das sind wir nicht. Wir beschäftigen uns nicht damit. Wir tun die ganze Zeit so, als würden wir automatisch alle Spiele gewinnen. Es gibt eine Mannschaft, der das tatsächlich zuzutrauen ist. Und das sind die Bayern. Dementsprechend müssen wir uns mit dem Thema nicht beschäftigen.“
Mohamed Zidan (Mainz 05) über seinen Torjubel: „Mein Sohn ist 13 Monate. Heute hat er seine Schritte gemacht. Das hat mein Herz jubeln lassen. Da habe ich gesagt: Ich nehme seinen Schnuller, und wenn ich ein Tor schieße, werde ich für ihn jubeln. Ich bin sehr glücklich, ihn jetzt laufen zu sehen.“