Gangs of New York

Di 22.05.12 10:50  Uhr, Sky Action & Sky Action HD

Originaltitel: The Gangs of New York
Historiendrama, D, GB, I, USA 2001, 160 Min., FSK 16

Im Vorhof der Hölle: In den Armenvierteln New Yorks wüten Mitte des 19. Jahrhunderts gnadenlose Bandenkriege. Mitten im mörderischen Großstadtchaos will Leonardo DiCaprio als irischer Immigrant Rache an Gangboss Daniel Day-Lewis nehmen. Monumentales Epos von Meisterregisseur Martin Scorsese ("Shutter Island") über die blutige Geburt des modernen Amerika aus Gewalt und Verbrechen.

Info

New York, 1863: In Five Points, dem übelsten Elendsviertel der ganzen Stadt, regieren Armut, Verbrechen und nackte Gewalt. In den Straßen massakrieren sich die Banden der Nationalisten und die neu zugewanderten Iren gegenseitig. Amsterdam Vallon (Leonardo DiCaprio), Sohn irischer Einwanderer, kommt nach 16 Jahren in einer Erziehungsanstalt in sein Viertel zurück. Bald verliebt er sich in die durchtriebene Taschendiebin Jenny (Cameron Diaz). Sein ganzer Hass dagegen gilt dem herrschenden Gangboss Bill "The Butcher" (Daniel Day-Lewis), dem Mörder seines Vaters. Mit allen Mitteln will er den Schlächter zur Rechenschaft ziehen. Kein leichtes Unterfangen, denn um seinen Plan umzusetzen, muss er in den innersten Kreis von Bills Bande vordringen.

Martin Scorseses bildgewaltiges Porträt eines finsteren Kapitels der amerikanischen Geschichte: In seinem aufwühlenden Epos erwächst das moderne Amerika aus Hass, Verbrechen und Gewalt auf den Straßen der Metropolen. Schonungslos offenbart der Meisterregisseur die Abgründe einer jungen Nation, in der sich Ansässige und Neuankömmlinge gnadenlos bekriegen.

120 Millionen Dollar Produktionskosten verschlang das Megaprojekt. Statt das Manhattan des 19. Jahrhunderts am Computer zu kreieren, ließ Scorsese aufwendig einen ganzen Stadtteil in den römischen Filmstudios der Cinecittà nachbauen.

Der Film wurde mit Preisen überhäuft - darunter zwei Golden Globes für die Regie und den besten Song. Bei der Oscarverleihung 2002 war "Gangs of New York" allerdings überraschend der große Verlierer. Zehnmal nominiert (darunter als bester Film, für die Regie und für Hauptdarsteller Daniel Day-Lewis), erhielt Scorseses Meisterwerk völlig zu Unrecht keine einzige der Trophäen.

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