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60 statt 90 Minuten: IFAB plant Revolution

David Elleray ist als technischer Direktor in die Planungen eingebunden.

18.06. | 11:14

Im Fußball steht nach der Einführung der Torlinientechnologie und dem Videobeweis möglicherweise die nächste gravierende Regeländerung an. 

(sid) - Das für Regeln zuständige International Football Association Board (IFAB) vom Weltverband FIFA zieht in seinem Strategiepapier für eine Erhöhung der effektiven Spielzeit zwei Halbzeiten mit jeweils 30 Minuten in Erwägung; diese Regel gilt zum Beispiel im Eishockey (3x20 Minuten reine Spielzeit).

Demnach würde die Spieluhr im Fußball immer dann, wenn der Ball außerhalb des Spielfelds ist, unterbrochen. "Das Strategiepapier ist ein Meilenstein für den Fußball", sagte IFAB-Geschäftsführer Lukas Brud. Der technische Direktor David Elleray meinte: "Die Rückmeldungen aller Beteiligten in der Fußball-Gemeinschaft sind bislang wie die Unterstützung sehr positiv." Alle seien sich einig, dass die Verbesserung der Rahmenbedingungen "die absolute Priorität besitzt".

Plan über fünf Jahre

Mit der Initiative "Play Fair!" sollen die Begegnungen "fairer, attraktiver und unterhaltsamer" gemacht werden. Änderungen, die in den kommenden fünf Jahren umgesetzt werden könnten, betreffen dabei die "Verbesserung des Verhaltens und Erhöhen des Respekts", die "Steigerung von Fairness und Attraktivität" sowie die "Erhöhung der effektiven Spielzeit".

Das vorgelegte Strategiepapier wird in den kommenden Monaten diskutiert. Dabei soll entschieden werden, welche der vorgeschlagenen Regeländerungen bei der nächsten IFAB-Generalversammlung im März 2018 zur Abstimmung gestellt werden

Das für Regeln zuständige International Football Association Board (IFAB) vom Weltverband FIFA zieht in seinem Strategiepapier für eine Erhöhung der effektiven Spielzeit zwei Halbzeiten mit jeweils 30 Minuten in Erwägung; diese Regel gilt zum Beispiel im Eishockey (3x20 Minuten reine Spielzeit).

Stop 'n' Go im Fußball?

Demnach würde die Spieluhr im Fußball immer dann, wenn der Ball außerhalb des Spielfelds ist, unterbrochen. "Das Strategiepapier ist ein Meilenstein für den Fußball", sagte IFAB-Geschäftsführer Lukas Brud. Der technische Direktor David Elleray meinte: "Die Rückmeldungen aller Beteiligten in der Fußball-Gemeinschaft sind bislang wie die Unterstützung sehr positiv." Alle seien sich einig, dass die Verbesserung der Rahmenbedingungen "die absolute Priorität besitzt".

Mit der Initiative "Play Fair!" sollen die Begegnungen "fairer, attraktiver und unterhaltsamer" gemacht werden. Änderungen, die in den kommenden fünf Jahren umgesetzt werden könnten, betreffen dabei die "Verbesserung des Verhaltens und Erhöhen des Respekts", die "Steigerung von Fairness und Attraktivität" sowie die "Erhöhung der effektiven Spielzeit".

Das vorgelegte Strategiepapier wird in den kommenden Monaten diskutiert. Dabei soll entschieden werden, welche der vorgeschlagenen Regeländerungen bei der nächsten IFAB-Generalversammlung im März 2018 zur Abstimmung gestellt werden.

Alle zur Debatte stehenden Regeländerungen:

1. Die Spieldauer wird auf „effektive Spielzeit“ umgestellt. Statt 90 Minuten wird nur noch 60 Minuten gespielt. Eine Analyse des „Kicker“ hatte ergeben, dass die durchschnittliche Netto-Spielzeit der Bundesligisten in der abgelaufenen Saison 56:05 Minuten betrug.

2. Bei Freistößen und Eckbällen sollen Spieler sich den Ball selbst vorlegen können. Bisher ist das nicht erlaubt: Spieler dürfen ihn lediglich einmal berühren. Dies soll den Mannschaften mehr Möglichkeiten bei der Ausführung von Standardsituationen geben.

3. Apropos Standardsituation; laut Vorschlag des IFAB soll der Ball bei dessen Ausführung nicht mehr ruhen müssen

4. Die Aufnahme eines Rückpasses durch den Torwart mit der Hand wird bislang mit einem indirekten Freistoß geahndet. Das IFAB schlägt nun vor, dieses Vergehen mit einem Elfmeter zu bestrafen.

5. Verhindert ein Spieler ein Tor mit der Hand auf der Torlinie, wird dies als Tor gewertet werden - unabhängig davon, ob der Ball im Tor gelandet ist oder nicht.

6. Bei Elfmetern ist kein Nachschuss mehr erlaubt. Stattdessen gibt es Abstoß. Dadurch würde das Hereinrennen der Mitspieler in den Strafraum verhindert.

7. Eine kleine Regeländerung betrifft Abstöße. Spieler sollen diese künftig auch innerhalb des Strafraums annehmen dürfen.

8. Meckern lohnt sich nicht: Kritik am Schiedsrichter wird mit Tor- oder Punktabzug bestraft.

9. Das Spiel wird erst abgepfiffen, wenn der Ball im Aus ist.

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